Mobil in der Stadt – Dortmunds Bürger sind zufrieden

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Das Gebäude des ADAC in Dortmund. (Foto: Pixabay, 3dman_eu)
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Zufriedene Autofahrer, zufriedene Fußgänger.

Bei der der Studie „Mobil in der Stadt“ schnitt die Stadt Dortmund insgesamt gut ab. Platz 6 von 15 – das kann sich schon sehen lassen. Ausruhen will man sich darauf aber nicht. Für die Studie befragte der ADAC zwischen dem 22. Mai und dem 27. Juni 2017 je Stadt etwa 600 Einwohner und Pendler bzw. Besucher ab 18 Jahren.

Besonders zufrieden waren die Dortmunder Autofahrer: Sie bescherten der Westfalenmetropole Platz zwei – besser war nur Leipzig. Positiv hoben die Befragten besonders die Wegweisung an den Straßen und das Parkleitsystem hervor, Kritik gab es an der Höhe der Parkgebühren und dem Parkraumangebot.

Fußgänger bewerteten besonders die Direktheit der Wege und das Angebot an gesicherten Überquerungsmöglichkeiten positiv, meckerten aber über das Verhalten der Radfahrer und die Sitzmöglichkeiten entlang der Gehwege.

Bei den ÖPNV-Nutzern liegt Dortmund im soliden Mittelfeld, besonders die Haltestellendichte und die Direktheit der Verbindungen schnitten gut ab. Auch hier war das Preis-Leistungsverhältnis ein Kritikpunkt, ebenso wünschen sich die Nutzer bessere Störungsinformationen durch den Anbieter.

Monieren die Fußgänger das Verhalten der Radfahrer, heben diese genau das hervor: Dortmunds Fahrradnutzer bewerteten das Verhalten anderer Radfahrer sowie die Wartezeit an den Ampeln als positiv, sahen aber bei Zustand und Breite der Radwege noch Verbesserungsbedarf. Im Fahrradbereich war für Dortmund nur der 11. Platz drin.

Die Stadt Dortmund weiß, dass hier noch Luft nach oben ist und reagierte bereits mit der Einstellung eines Radfahr- und Fußgängerbeauftragten, Personalaufstockung und mehr Mitteln für den Radwegebau. Der 2016 gegründete Beirat Nahmobilität vertritt die Interessen von Radfahrern/innen, Rollstuhlfahrenden sowie Fußgänger/innen bei Planung und Bau von Verkehrswegen und Fragen der Stadtentwicklung.

Die detaillierten Ergebnisse der Umfrage für Dortmund gibt es HIER.

Quellen: Stadt Dortmund, ADAC

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