„Außen grün – innen bunt“ – Neue Marke für Westerfilde und Bodelschwingh

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Präsentieren die Stadtteilmarke für Westerfilde und Bodelschwingh (v.l.): Stefanie Gerszewski, Projektleiterin Quartiersmanagement, Klaus Panitz, Rot-Weiß-Germania 11/67, Stephanie Tölch, SJD – Die Falken, Gerd Obermeit, Heimatverein, und Quartiersmanager Christoph Schedler. Bild: Stadt Dortmund / Heike Thelen
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„Außen grün – innen bunt“, mit diesem Slogan präsentiert sich Westerfilde und Bodelschwingh ehrlich, lebendig und selbstbewusst. Entwickelt haben den Slogan zahlreiche Aktive aus dem Quartier gemeinsam mit dem Quartiersmanagement und dem Amt für Wohnen und Stadterneuerung.

In drei Workshops und vielen Stunden gemeinsamer Analyse- und Kreativarbeit wurden neben dem Slogan die Grundlagen für ein Logo entwickelt, das die Vielfalt des Quartiers abbildet. Neben einem schlichten, klassischen Logo gibt es nun das Quartier in vielen kleinen Einzelbildern, die sich zu immer wieder anderen Landschaften zusammensetzen lassen – wie in einem Wimmelbild. Auf diese Weise kann die Vielfalt in Westerfilde und Bodelschwingh dargestellt werden.

Beteiligt waren: die FABIDO Kita Speckestraße, der Heimatverein, die Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung, die Maschinenfabrik Völkmann, der Mengeder Ferien- und Freizeitspaß, der Mieterbeirat, die Noah Kirchengemeinde, die OGS der Westhausen Grundschule, die Reinoldi Sekundarschule, der Fußballverein Rot-Weiß Germania, SJD-Die Falken, das Sprachzentrum Westerfilde, die Stadtteilmütter, der TV Eintracht und die Vonovia.

Alle Beteiligten sind überzeugt, dass das Logo, das in Kürze auch frei verfügbar ist, gut angenommen wird und sich schnell verbreitet. Dafür haben die Akteure bereits viele Ideen für die Anwendung des Logos entwickelt. So ist es bereits probeweise zum Einsatz gekommen: in Form von Buttons auf dem Sommerfest des Quartiers sowie als Wimpelketten und Aufkleber bei der Kirmes in Bodelschwingh. Diese erhielten mit dem Riesenrad gleich ihr eigenes Motiv.

Die Agentur LaborB, die die Marke entwickelt hat, hat viele dieser kleinen Motive entworfen, die alle zusammen das Quartier ausmachen: vom Schloss Bodelschwingh über den Malakowturm bis zum Hochhaus, vom Skateboardfahren bis zum Grillen und Chillen. In der Summe bilden sie Westerfilde & Bodelschwingh so ab, wie die Arbeitsgruppe das Quartier empfindet: als ehrlich, heiter und selbstbewusst, als lokalpatriotisch und gelassen, als gemeinschaftlich und multikulturell, als offen und integrierend, als lebendig und als 100 Prozent Ruhrpott.

Volle Unterstützung bekommt die neue Marke auch von der Lokalpolitik. Eine Delegation der Aktiven hat der Bezirksvertretung die Entwürfe vorgestellt. Dabei wurde deutlich, dass die Anforderungen, die die Politik an die Markenentwicklung gestellt hatte, erfüllt werden: „Die entwickelten Medien sollen von lokalen Akteuren übernommen und weitergeführt werden. Die Inputs kommen aus dem Stadtteil selbst heraus. Zentrales Kennzeichen ist Glaubwürdigkeit“, so der Beschluss. Auch die nächsten Schritte orientieren sich am Beschluss der Bezirksvertretung, das Stadtteilmarketing gemeinsam mit dem Stadtteil, den Aktiven, Gewerbetreibenden, Schulen etc. zu entwickeln.

Das Stadtteilmarketing ist eine Maßnahme im Rahmen des Programms „Soziale Stadt Westerfilde/Bodelschwingh“. Das Programm mit einem Gesamtkostenvolumen von 10,7 Millionen Euro läuft bis 2024 und wird finanziert wird aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt Dortmund.

Nach den Sommerferien geht es weiter. Wer Interesse hat, am Stadtteilmarketing mitzuwirken, kann sich beim Quartiersmanagement melden unter Telefon 0231 93144018 oder online.

qm@westerfilde-bodelschwingh.de

Quelle: Stadt Dortmund

 

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