In nur vier Stunden – Bundespolizei nimmt drei per Haftbefehl gesuchte Personen fest

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Symbolbild Polizei (pixabay/lukasbecker)
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In einem Zeitraum von nur vier Stunden konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei gestern Vormittag (13. November) drei mit Haftbefehl gesuchte Personen festnehmen.

Gegen 08:00 Uhr überprüften Bundespolizisten im Rahmen der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Varna/ Bulgarien einen 56-jährigen Bulgaren am Dortmunder Flughafen. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann vom Amtsgericht in Gronau wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe von 390,- Euro verurteilt wurde. Gezahlt hatte er den Betrag bislang nicht. Weil weder seine Familienangehörigen noch sein Chef die Summe beglichen, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 13 Tagen in die Dortmunder JVA eingeliefert.

Um 09:00 Uhr wurde bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Varna/ Bulgarien ein 26-jähriger Mann aus Iserlohn überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den bulgarischen Staatsangehörigen ein Haftbefehl des Amtsgerichts Schwerte vorlag. Wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort hatte die Justiz den Mann zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt. Die Geldstrafe hatte der 26-Jährige ebenfalls nie beglichen. Da er den Geldbetrag vor Ort zahlen konnte, ersparte er sich so eine Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen.

Während einer Bestreifung des Haltepunktes in Nette-Oestrich, überprüften Bundespolizisten einen 33-jährigen Dortmunder. Auch gegen den türkischen Staatsangehörigen lag ein Haftbefehl vor. Das Dortmunder Amtsgericht hatte den Mann wegen Beförderungserschleichung zu einer Geldstrafe von 700,- Euro verurteilt. Weil er den Betrag nicht aufbringen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 28 Tagen in die Dortmunder JVA eingeliefert.

Quelle: Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell

 

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