Klimaschutzbericht

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Haben den Geschäftsbericht Klimaschutz in Dortmund präsentiert (v.l.): Umweltdezernent Ludger Wilde, Dr. Monika Hirsch, Teamleiterin Koordinierungsstelle Klimaschutz und Klimafolgenanpassung, stellvertretender Umweltamtsleiter Dr. Uwe Rath und Klimaschutzmanagerin Gabriele Mallasch - Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Kavermann
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Handlungsprogramm 2020 – Geschäftsbericht „Klimaschutz in Dortmund“ für 2017 veröffentlicht

Seit der Verabschiedung des Handlungsprogramms Klimaschutz 2020 im Rat am 31. März 2011 haben zahlreiche Projekte zu dessen Umsetzung beigetragen. Die Koordinierungsstelle Klimaschutz und Klimaanpassung im Umweltamt der Stadt Dortmund hat die Projekte im Geschäftsbericht 2017 „Klimaschutz in Dortmund“ veröffentlicht.

„Der aktuelle Geschäftsbericht zeigt eindrucksvoll die einzelnen Handlungsfelder auf und gibt Auskunft über die Vielfalt im Klimaschutz und in der Klimafolgenanpassung“, sagt Ludger Wilde, Beigeordneter für Umwelt, Planen und Wohnen. Auf 101 Seiten können interessierte Dortmunder sich einen Überblick über die 86 verschiedenen Projekte aus sieben Handlungsfeldern machen: Stadtverwaltung, Gebäude, Erneuerbare Energien, Mobilität, Kommunikation, Beratung und Klimafolgenanpassung.

Über 80 Klimaschutz-Projekte seit 2011

Im Jahr 2011 wurde das Handlungsprogramm Klimaschutz 2020 für Dortmund verabschiedet mit dem Ziel, bis zum Jahr 2020 40 Prozent der CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 einzusparen. Das Programm umfasst 96 Maßnahmen, von denen 52 den größten Teil der CO2-Einsparung ausmachen. Seit 2011 arbeiten das Umweltamt und zahlreiche andere berufliche und ehrenamtliche Klimaschützer an der Umsetzung. „Über 80 Klimaschutz-Projekte sind bereits umgesetzt oder wurden schon angegangen. Ein Großteil davon stammt aus dem Handlungsprogramm“, erklärt Umweltamtsleiter Dr. Rainer Mackenbach. Ob die Maßnahmen wirksam genug sind, um die 40 Prozent-Marke zu erreichen, kann aktuell aus den CO2-Bilanzen noch nicht abgelesen werden. Technisch bedingt liegen die aktuellsten Zahlen derzeit aus dem Jahr 2014 vor.

Dortmund ist bekannt für Klimaschutz

„Mittlerweile ist das Dortmunder Engagement für Klimaschutz und Klimaanpassung weit über seine Grenzen hinaus bekannt und genießt internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung“, sagt Michael Leischner, Abteilungsleiter für Klima, Luft und Lärm. So wurde beispielsweise die Dachmarke „Klima ist heimspiel“ beim Wettbewerb Kommunaler Klimaschutz 2013 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) preisgekrönt, und die Projekte „Green IT in der Stadtverwaltung“, „AMeG – Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung“ und „Energieeffizienzquartier Unionviertel“ wurden von der KlimaExpo.NRW der Landesregierung als Fortschrittsmotor ausgezeichnet. Darüber hinaus empfängt Dortmund regelmäßig internationale Delegationen aus Nordamerika, Afrika, China oder sogar 2017 von der UN-Klimakonferenz in Bonn. „Aber wir können uns auf diesen Erfolgen nicht ausruhen. Sie sind Auftrieb und Ermutigung für die vor uns liegenden Aufgaben“, gibt Ludger Wilde die Zielrichtung vor.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Webseite.

Klimaschutz in Dortmund

Quelle: Stadt Dortmund

 

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