Falsch abgebogen – in JVA gelandet

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Symbolbild Polizei (pixabay)
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Aufgefallen war der Fahrer eines Klein-LKW einer Streifenwagenbesatzung in der vergangenen Nacht (3. Januar) um 2.38 Uhr auf dem Wieckesweg in Dortmund-Brackel.

Die Polizeibeamten sahen zufällig den Lkw mit links eingeschaltetem Blinker am Wieckesweg stehen. Stutzig wurden sie, als sie den Fahrer nicht nach links, sondern nach rechts auf den Brackeler Hellweg einbiegen sahen. Also hielten sie das Fahrzeug am Breierspfad an, um den Fahrer zu kontrollieren.

Bei der Personenüberprüfung des 33-jährigen Wuppertalers stellten die Polizeibeamten fest, dass gegen den Mann zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Wuppertal vorliegen und darüber hinaus auch die Einziehung des Führerscheins durch das Straßenverkehrsamt in Wuppertal angeordnet ist.

Da der Fahrer seinen Führerschein nicht mit sich führte, entfiel die Sicherstellung. Allerdings konnte der Mann auch nicht die Summe Bargeld aufbringen, die ihn vor einer Unterbringung in einer Justizvollzugsanstalt bewahrt hätte. So nahmen ihn die Polizeibeamten fest und brachten ihn erst zu einer Polizeiwache. Weil darüber hinaus noch der Verdacht bestand, der Mann sei unter Betäubungsmitteleinfluss gefahren, folgte ein freiwilliger Drogenvortest. Als dieser positiv verlief, musste sich der Wuppertaler noch einer Blutprobe unterziehen. Anschließend führte ihn der weitere Weg direkt in eine Justizvollzugsanstalt, in der er in den nächsten Wochen über sein Fehlerhalten nachdenken kann.

Eine Überprüfung der Kennzeichen des LKW ergab, dass sie zur Entstempelung ausgeschrieben sind. Also entsiegelten die Beamten die Kennzeichen und beließen das Fahrzeug am Anhalteort.

Gegen die Halterin des Fahrzeugs wird nun ebenfalls ermittelt.

Wie die zwei Mitfahrer aus Remscheid von Dortmund aus zurück nach Hause gelangten, ist unbekannt…

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