Stadt lädt zur Teilnahme am Online-Finale „Masterplan integrierte Klimaanpassung Dortmund“ ein

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Der Klimawandel ist auch in Dortmund sicht- und spürbar. Ihn mitzudenken und darauf zu reagieren, ist der Stadt ein wichtiges Anliegen. Am 25. Februar 2021 sind alle Dortmunder*innen dazu eingeladen, sich per Live-Stream über Maßnahmen zu informieren und sich selbst mit Fragen zu beteiligen.

In den vergangenen Jahren haben sich Starkregenereignisse, Überflutungen und auch heiße Tage mit über 35 Grad sowie tropische Nächte mit über 20 Grad in Dortmund merklich gehäuft. Besonders die Starkregenereignisse in den Jahren 2008 und 2014 hatten erhebliche Auswirkungen in einzelnen Stadtteilen, die große Schäden für dortige Einwohner*innen und Unternehmen verursacht haben. Aber insbesondere sind ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen durch die länger anhaltenden Hitzeperioden gefährdet.

Auf Veränderungen des Klimas reagieren

„Die Stadtverwaltung muss daher auf die Veränderungen des Klimas auch in Dortmund reagieren und diese in ihren alltäglichen Verwaltungsprozessen mitdenken“, macht Dr. Uwe Rath, Leiter des Umweltamtes, klar. Der Masterplan integrierte Klimafolgenanpassung (MiKaDo) zeigt auf, wie Klimafolgenanpassung in Stadtentwicklungsprozesse, stadtinternen Prozessen wie der Bauleit- und Umweltplanung sowie in den Bereichen Gesundheit, Sozial- und Rettungswesen integriert werden soll. „Wir sind dankbar, dass an diesem Masterplan so viele Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtverwaltung mitgemacht haben“, berichtet Sophie Arens, zuständig für Klimafolgenanpassung im Umweltamt. „Damit können wir als Stadtverwaltung dem Klimawandel mit seinen vielfältigen Auswirkungen besser begegnen.“

„Dortmund packt an“

Neben der Ergebnispräsentation gibt es eine Podiumsdiskussion „Dortmund packt an – klimaresilient in die Zukunft“. Zu Gast sein werden:

  • Ludger Wilde, Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen
  • Dr. Uwe Rath, Fachbereichsleiter Umweltamt
  • Birgit Niedergethmann, stellv. Leiterin Stadtplanungs- und Bauordnungsamt
  • Dr. Hans-Guido Mücke, stellv. Fachgebietsleiter Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung, Umweltbundesamt
  • Fabian Lauer, Referatsleiter Industrie, Energie und nachhaltiges Wirtschaften, IHK zu Dortmund

Das Online-Publikum kann dabei auch eigene Fragen an das Podium richten.

Der „MiKaDo“ wurde in den vergangenen Monaten mit zahlreichen Analysen und im Rahmen eines breit angelegten verwaltungsinternen Beteiligungsprozesses durch die Koordinierungsstelle Klimaschutz und Klimaanpassung im Umweltamt der Stadt Dortmund zusammen mit zwei beauftragten Gutachterbüros erarbeitet. Gefördert wurde der Masterplan im Rahmen der Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Quelle: Stadt Dortmund

Bild: Ivan Tamas/ Pixabay

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