Schauspiel Dortmund präsentiert „Frauen*ThemenTage“ mit digitalen Talks, Vorträgen und Filmen

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Als Einstimmung zum Internationalen Frauentag am 8. März präsentiert das Schauspiel Dortmund am 6. und 7. März die „Frauen*ThemenTage“. Das digitale Programm startet mit einer Diskurs-Reihe und bietet darüber hinaus einen Audio-Videoguide, eine Live-Lesung und zwei Filme.

Seit über hundert Jahren kämpfen Frauen am 8. März für Gleichberechtigung der Geschlechter. Sie gehen auf die Straße, streiken, sind laut und sichtbar. Als Einstimmung präsentiert das Schauspiel Dortmund am Wochenende vor dem Internationalen Frauentag ein digitales Programm.

Diskurs-Reihe

Es startet mit der Diskurs-Reihe „Du und Ich = Wir?“ am Samstag, 6. März, um 17:00 Uhr. Thematisch geht es um „Queere (Sorge-) Arbeit“ mit Francis Seeck und Valentina Schüler. Um 18:30 Uhr ist das Thema „Mutter-Sein in weißen Institutionen“, mit Megha Kono-Patel und Karima Benbrahim. Ab 20:00 Uhr fragen sich Julia Wissert und Lana Idriss „Was ist bitteschön eine ‚Karriere-Frau‘?“. Ab 22:00 Uhr lädt das Schauspiel zur gemeinsamen Party im virtuellen Raum – unter dem Motto „Let’s shake it off“.

Rückblick auf den „Frauenkampftag“

„Auf die Straße?!?“ heißt es am Sonntag, 7. März, ab 11:00 Uhr, mit einem Audio-Videoguide. Anna Tenti hat das Format als Rückblick auf den „Frauenkampftag“ entwickelt und mit Andreas Niegl (Sound) und Meike Kurella (Video und Ausstattung) umgesetzt. Ensemblemitglied Antje Prust schenkt dem Projekt ihre Stimme.

Live-Lesung: „Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“

Um 17:00 Uhr startet die Live-Stream-Lesung „Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ auf der großen Bühne. Sarah Jasinszczak hat drei Texte aus der Sammlung von Christine Brückner für die Lesung mit den Ensemblemitgliedern Linda Elsner, Lola Fuchs und Marlena Keil eingerichtet. Darin kommen Frauen* zu Wort, die in der Geschichte nicht gehört wurden oder durch große Männer untergegangen sind, wie zum Beispiel Desdemonas Monolog im Schlafgemach Othellos oder die fiktive Rede von Gudrun Ensslin in ihrer Gefängniszelle Stammheim an den Staat.

Zwei Filme zum Abschluss

Zum Abschluss des Themen-Wochenendes präsentiert das Schauspiel ab 19:00 Uhr zwei Filme: „How To Be A Sister“ ist ein fünfminütiger Kurzfilm von Azeret Koua mit Sarah Yawa Quarshie, „Monsterhood Part II. Sennentuntschi, a cultural appropriation“ ist ein 25-minütiger Performance-Film von Latefa Wiersch. Im Zentrum steht die Frage nach der Identität, nach einem Ich, das sich stets neu entwirft, Verbindungen löst und webt, in neue Häute schlüpft. Im Anschluss findet ein Nachgespräch zu beiden Filmen mit den Regisseurinnen statt.

Quelle: Stadt Dortmund

Bild: David Uzochukwu

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