Drogenkriminalität: Verstöße gegen öffentliche Ordnung in 2017 gesunken

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Das Dortmunder Rathaus (tn).
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Die ständige Präsenz von städtischen Einsatzkräften und Polizei hat dafür gesorgt, dass die Verstöße gegen die öffentliche Ordnung im gesamten Stadtgebiet 2017 gesunken sind. Das geht aus dem aktuellen Sachstandsbericht der Drogenproblematik aus ordnungspolitischer Sicht hervor, den die Verwaltungsspitze am Dienstag, 8. Mai, zur Kenntnis genommen hat. Bei diesem Bericht handelt es sich um eine eingeschränkte Beschreibung der Sachlage.

Der Besitz, der Handel oder das Einnehmen von Drogen sind Straftaten und fallen damit ebenso wie die Verhütung und Bekämpfung von Drogendelikten in die Zuständigkeit von Staatsanwaltschaft und Polizei.

Die städtischen Mitarbeiter treffen im öffentlichen Raum stadtweit auf illegalen Drogenkonsum. In den Dortmunder Außenbezirken beschränken sich die Einsätze meistens auf störende Ansammlungen von Jugendlichen, die beim Konsum sogenannter weicher Drogen wie Haschisch und Marihuana erwischt werden.

Anders verhält es sich in der Dortmunder Innenstadt und der Nordstadt. Die Hilfeeinrichtungen, wie zum Beispiel das Café Kick und der Drogenkonsumraum, ziehen suchtkranke Menschen an und so auch Dealer, die im Umfeld ihre Geschäfte abwickeln möchten.

Auch in der Dortmunder Nordstadt haben die Einsatzkräfte regelmäßig mit Drogenabhängigen und Kleindealern zu tun. Letzteres bestätigen auch interne Statistiken des Kommunalen Ordnungsdienstes, wonach im Jahr 2016 rund 72 Prozent und im Jahr 2017 rund 85 Prozent der genannten Verstöße in der Dortmunder Nordstadt festgestellt wurden.

Schwerpunkteinsatz im Sommer 2017

Die Task Force Nordstadt hat im Nahbereich rund um die besonders belastete Achse Nordmarkt/Mallinckrodtstr./Schleswiger Straße im Sommer 2017 eine dreimonatige Schwerpunktaktion durchgeführt, mit dem vorrangigen Ziel, Drogenkonsum und –handel zu unterbinden, und konnte so 191 Ordnungswidrigkeiten wegen des verbotenen Alkohol- und Drogenkonsums und 32 Strafanzeigen wegen des Betäubungsmittelbesitzes fertigen.

Durch das konsequente Vorgehen bei niedrigster Einschreitschwelle wird aktiv und gezielt auf die Mitglieder der Drogenszene eingewirkt. Die ständige Präsenz von städtischen Einsatzkräften und Polizei hat dafür gesorgt, dass die Verstöße gegen die öffentliche Ordnung im gesamten Stadtgebiet 2017 gesunken sind. Um auch in der Zukunft eine erfolgreiche Bekämpfung der Drogenkriminalität im Stadtgebiet zu gewährleisten, müssen weitere Schwerpunktsetzungen erfolgen.

Quelle: Stadt Dortmund

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