Dortmunder Polizei kontrolliert erneut Raser auf dem Wall

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Symbolbild / Polizei NRW
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Die Dortmunder Polizei ist gestern Abend (31. März) erneut gegen Raser auf dem Wall in der Dortmunder Innenstadt vorgegangen.

Die Polizeibeamten kontrollierten in rund 1 ½ Stunden eine Vielzahl an Autos. Vor Beginn der Kontrolle stellten sie rund 40 PKW fest, die mehrfach den Wall umrundeten. Teilweise geschah dies mit aufheulenden Motoren und einem Beschleunigungsverhalten, welches deutlich akustisch wahrnehmbar war.

Dass die Raser unbeteiligte Verkehrsteilnehmer durch ihr rücksichtloses Verhalten gefährden, ist schlimm. Hinzu kommen aber auch noch die eigene Gefährdung und andere negative Begleiterscheinungen wie zum Beispiel Lärmbelästigungen, Menschenansammlungen, Müll, und einiges mehr.

„Wir haben bereits am letzten Wochenende deutlich gemacht, dass die Raserszene sich auch und besonders in Corona-Zeiten an die Regeln halten muss“, betonte Polizeipräsident Gregor Lange. „Nicht jeder zeigte Einsicht und Verständnis. Da hilft aus unserer Sicht nur eins: Die Dortmunder Polizei bleibt beharrlich und wird weiterhin Druck auf die Raser ausüben!“

In dieser besonderen Zeit legt die Polizei auch ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung des Ansammlungsverbots. Dieses gilt für den öffentlichen Raum und somit auch für Autos und deren Insassen, die sich im öffentlichen Raum befinden. Bei Nichteinhaltung und Bestätigung durch die Ordnungsbehörde wird ein Verstoß mit immerhin 200 Euro pro Person zum teuren Vergnügen. An diesem Abend verstieß keiner der Kontrollierten gegen das Verbot.

Im gestrigen Einsatz erhielten sieben Autofahrer einen Platzverweis für den Wallring, bei fünf weiteren erhoben die Polizeibeamten ein Verwarngeld.

Allein durch diese Maßnahmen erzielte die Polizei eine deutlich festzustellende Reduzierung des Verkehrs im Bereich des Wallrings. Dies beobachteten die Beamten im Nachgang der Kontrolle.

Quelle: Pressportal/ Polizei Dortmund

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