Stadt setzt mobile Corona-Teststelle an Schulen und Kitas ein

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Mit dem „Corona-Mobil“ kann die Stadt Dortmund ab sofort direkt an Schulen und Kitas Testungen auf das Coronavirus durchführen. Das Gesundheitsamt setzt die mobile Teststelle ein, um Kontaktpersonen in Gemeinschaftseinrichtungen schnell und bequem Abstriche anbieten zu können.

Gekauft hat das Testmobil die Reinoldus Rettungsdienst gGmbH, die Stadt Dortmund mietet es an und bezahlt den Einsatz. Mehrere Testteams des Reinoldus Rettungsdienstes führen die Testungen durch. Das neue „Corona-Mobil“ ersetzt damit das zuvor erfolgreich getestete Provisorium.

Infektionsketten frühzeitig unterbrechen

Mit diesem Service möchte das Gesundheitsamt Infektionsketten frühzeitig unterbrechen. Zudem ist er ein Angebot, dass am Ende einer Quarantänezeit betroffene Schüler*innen, Kita-Kinder, Schul- und Kitamitarbeiter*innen nach einem Negativtest wieder in den Schul-/Kita-Betrieb gehen können.

Insbesondere im Hinblick auf die Herbst- und Winterzeit erwartet das Gesundheitsamt ein zunehmendes Infektionsgeschehen auch an Schulen und Kitas, da zu Corona-Infektionen die üblichen grippalen und Atemwegs-Infekte hinzukommen werden. Zusätzliche Testmöglichkeiten vor Ort sind eine hilfreiche Strategie, um schnell mehr Klarheit über mögliche Infektionsketten in diesen Bereichen zu bekommen und die Eindämmung zu befördern.

„Der Vorteil der mobilen Teststelle ist, dass Brennpunkte in Gemeinschaftseinrichtungen damit wesentlich einfacher zu erreichen sind. Tritt ein Infektionsfall auf, können wir direkt größere Gruppen auf einmal testen, zum Beispiel mehrere Klassen hintereinander. Damit vermeiden wir auch, dass z.B. die Teststelle am Klinikum Nord überfüllt“, erklärt Dr. Frank Renken, Leiter des Dortmunder Gesundheitsamtes. „Bei einer Coronavirus-Infektion in einer Klasse ist unsere Teststrategie so, dass nach sechs und nach zwölf Tagen Tests angeboten werden. Dies ist aufgrund der Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen notwendig. So kann der erste Test noch negativ ausfallen, der zweite aber positiv.“

Peter Hill, Leiter und Koordinator der Abstrichstellen der Reinoldus Rettungsdienst gGmbH, erläutert den Aufbau des „Corona-Mobils“: „In der Umgebung gibt es nichts Vergleichbares. Der vordere Teil wird als Büro genutzt, um Patient*innendaten aufzunehmen und die Abstriche zu beschriften, im hinteren Teil werden die Tests durchgeführt. Über die Treppe geht es rein, über die Rampe hinaus, sodass sich niemand in die Quere kommt. Die Rampe sorgt aber auch für einen barrierefreien Zugang.“

Quelle: Stadt Dortmund

Bild: Dortmund Agentur/ Torsten Tullius

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