Der „Nordstadt-Sommer“ lockt mit einem vielseitigem Programm für Jung und Alt ins Dietrich-Keuning-Haus

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Jede Menge Live-Musik, Unterhaltung und ein Open-Air-Kino– das bietet der Nordstadtsommer 2020 vom 5. bis zum 11. Juli, in diesem Jahr unter Corona-Auflagen. Das bunte Sommerfest der Nordstadt lädt in der zweiten Sommerferienwoche rund um das Dietrich-Keuning-Haus zum Ferienprogramm für alle Generationen ein.

„Nordstadtsommer“ eröffnet mit interkulturellem Gebet

Im und am Dietrich-Keuning-Haus gibt es in den Sommerferien volles Programm für alle. Menschen aller Nationalitäten und Religionen sind angesprochen, daher eröffnet der Nordstadtsommer am Sonntag, 5. Juli, 11:30 Uhr mit einem Interkulturelles Gebet.

Im Rahmen des „Interkulturellen Gebetes“, das den Titel „Ich kann nicht atmen“ trägt, wird ein Gespräch mit den Religionsvertretern der jüdischen, christlichen und muslimischen Gemeinde geführt. In diesem Jahr stehen zwei zentrale Themen des gesellschaftlichen Diskurses im Mittelpunkt des Dialoges, nämlich: Rassismus und Diskriminierung. Es geht um die Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhaltes sowie die entscheidenden Bedingungen für ein friedliches Miteinander.

Der evangelisch Pfarrer Ekkehard Brach, der katholische Pfarrer Ansgar Schocke, Ahmad Ahweimer vom Rat der Muslimischen Gemeinden und Rabbiner Baruch Babaev von der Jüdischen Kulturgemeinde Groß-Dortmund leiten es gemeinsam. Es wird von musikalischen Beiträgen, unter anderem Gesang mit Hand-Trommel, begleitet.

Open-Air Sommerkino

Am selben Tag findet um 16:00 Uhr ein Open-Air Sommerkino für Familien statt. Bei Popcorn, Waffeln und kühlen Getränken können Jung und Alt den Film „Das geheime Zimmer“ sehen und anschließend mit dem Regisseur René Sydow ins Gespräch kommen.

Am Montag, 6. Juli, geht es um 19:00 Uhr weiter. Gezeigt wird der Film „Der Junge muss an die frische Luft“ – die Verfilmung der Autobiografie von Hape Kerkeling und den besucherstärksten aller 2018 in deutschen Kinos gestarteten deutschen Filme.

Mit „Radio Heimat“ am Dienstag, 7. Juli und „Bang Boom Bang“ am Mittwoch, 8. Juli, erwartet die Zuschauer*innen bei dem Sommer-Open-Air-Kino zwei echte Ruhrgebiet-Klassiker. Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.

Pottkultur

Bei dem neuen Veranstaltungsformat „Pottkultur“ geht es am Donnerstag, 9. Juli ab 19:00 Uhr, um Musik und Wortakrobatik, mit Rhythmus und viel Liebe! Neben Luca Swieter, Joël-Joâo Nguele und Trio Randale bietet das DKH auch Dortmunder unentdeckten Künstler*innen, die sich bisher nicht auf die Bühne getraut haben, die Möglichkeit, mitzumachen. Interessent*innen können sich per Mail unter lbrust@stadtdo.de bewerben.

Konzerte und Tanz

Ein echtes musikalisches Highlight für HipHop-Liebhaber*innen gibt es am Freitag, 10. Juli ab 20:00 Uhr. Während die Dortmunder Schlakks/Opek/Razzmatazz mit ihrem „Rap ohne Männlichkeitswahn und ohne Grenzen“ ein Heimspiel haben, reist die Gipsy Mafia aus Schwäbisch Gmünd an und macht in ihren Liedern insbesondere auf die Lage der Roma in Europa aufmerksam. Der Headliner des Abends, der für seine Storytelling-Qualitäten bekannte Edo Maajka, kommt aus Kroatien und wird von DJ Pjer von Roots in Session aus Slowenien begleitet.

International geht es am Samstag, 11. Juli weiter. Das Nordstadtsommer-Programm endet mit einem Tango-Konzert mit hochkarätigen Künstler*innen: Pablo Fernandez Gomez (Chile) und Ludmila Srnkova (Tschechien) sind professionelle Musiker*innen und Tänzer*innen und eroberten mit ihrer Kunst bereits weltweit die Bühnen. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr.

Zusätzliche Sommerkino-Termine nach dem Nordstadtsommer

Weil der Sommer nicht mit dem Nordstadtsommer endet und das DKH schon zu lange auf Besucher*innen verzichten musste, gibt es noch drei zusätzliche Sommerkino-Termine, bei denen folgende Filme gezeigt werden:

  • 16. Juli: „Sommerfest“
  • 23. Juli: „Was nicht passt, wird passend gemacht“
  • 30. Juli: „Oh Fortuna“.

Beginn ist jeweils um 20:00, Einlass um 19:00 Uhr.

Quelle: Stadt Dortmund

Bild: Facebook Trio Randale

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