Nordstern-Gewinner 2019 spendet 30.000 Masken an Schulen und die Obdachlosenhilfe

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Der junge Geschäftsführer der Eröz Hygiene und Verpackungs GmbH & Co. KG, Abdurrahim Er, spendet insgesamt 30.000 Masken als Unterstützung im Kampf gegen die Corona-Pandemie. 20.000 Masken werden in den kommenden Tagen an sieben Grundschulen, vier weiterführenden Schulen und eine Förderschule in der Nordstadt verteilt. Weitere 10.000 sollen in einer zweiten Aktion an die Obdachlosenhilfe gehen.

Aus der Nordstadt, für die Nordstadt

Europaweit vertreten besinnt sich die Eröz Hygiene und Verpackungs GmbH & Co. KG stets auf ihre Anfänge im Dortmunder Norden. Als Großhändler für Gastronomie- und Hygieneartikel spezialisierte sich das Unternehmen über Jahre auf diese beiden Kernbranchen. Wie sich heute herausstellt, sind diese beiden Branchenfelder so präsent wie noch nie.

Die Firma Inspack GmbH ist Gewinnerin des „Nordstern“-Unternehmens-Wettbewerbs 2019, den das Koordinierungsprojekt „nordwärts“ für die nördliche Hälfte Dortmunds jährlich veranstaltet und Teilnehmerin am Projekt „Digitale.Wirtschaft.Nordstadt“.

Der Jungunternehmer Abdurrahim Er und die Eröz Gruppe sehen sich in der Pflicht, als Dortmunder Unternehmen der Stadt und deren Bürger*innen etwas zurückzugeben. Neben der Spendenaktion ist die Eröz Gruppe Arbeit- und Chancengeber, denn Sie beschäftigt mehr als 30 Personen an ihrem Standort in Dortmund-Kley. Zwei von ihnen sind Auszubildende; bei der Eröz-Gruppe ist man stolz darauf, jungen Leuten eine adäquate Ausbildung anbieten zu können.

Den Dortmunder Norden im Herzen

Der Geschäftsführer Abdurrahim Er trägt stets seine Heimat und speziell den Dortmunder Norden „im Herzen“. Aufgewachsen ist er in der Nordstadt und hat hier einige der Schulen besucht, die jetzt mit seiner Spendenaktion unterstützt werden. Speziell denkt er an seine Zeit an der Gertrud-Bäumer-Realschule und am Helmholtz-Gymnasium zurück, wo Abdurrahim Er erfolgreich mit dem Abitur seinen Abschluss gemacht hat.

„Da unser Unternehmen die Ressourcen und Möglichkeiten hat, die notwendigen Produkte wie z.B. die Mundschutz-Masken lagernd führen zu können, sehe ich es als unsere Pflicht an, den Leuten aus unserem Umfeld zu helfen. Da unsere Schüler von heute unsere Zukunft sind, ist es umso wichtiger, dass wir diesen Institutionen stärker unter die Arme greifen“, so der Dortmunder Jungunternehmer.

Weiterhin führt er an: „Wir müssen an unsere Nächsten denken, speziell in dieser Zeit. Die Eröz GmbH und ich leben nach der Maxime: Der beste Mensch ist der, der anderen Menschen von Nutzen ist. Es ist die Zeit, in der wir uns gegenseitig unterstützen müssen, um diese Situation gemeinsam zu bewältigen. Ich erkenne die große Angst, die sich auch in meinem Bekanntenkreis ausbreitet. Daher müssen wir wieder ein „WIR“-Gefühl erzeugen. Wir machen das! Wir schaffen das! Nur so können wir gemeinsam stark aus dieser Krise gehen.“

Gelungene Integration

Die Leiterin des Dortmunder Krisenstabes, Stadträtin Birgit Zoerner, freut sich: „Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie in unserer vielfältigen Gesellschaft natürlich auch die Menschen mit Migrationshintergrund ihr Heimatgefühl für Dortmund entwickelt haben. Das ist gelungene Integration. Gepaart mit unternehmerischem Erfolg geben die Menschen etwas zurück – in diesem Fall in einer sicherlich beispielhaften Unterstützungsaktion. Ganz herzlichen Dank für die Spende in diesen schwierigen Zeiten.“

Quelle: Stadt Dortmund

Bild: Dortmund Agentur/ Roland Gorecki

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