9 Tipps gegen Fellnasen-Stress: Haustiere an Silvester schützen

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Silvester naht – und damit der Stress für Hund, Katz und Co.

So schön Feuerwerk auch ist – viele Tiere leiden unter der Knallerei zum Jahreswechsel. Am morgigen Donnerstag, dem 28. Dezember, ist offizieller Verkaufsstart für Feuerwerkskörper in Deutschland.

Wer selbst auf die Böllerei empfindlich reagiert kann sich vielleicht vorstellen, wie es für die Tiere, deren Sinne deutlich ausgeprägter sind, sein muss. Christina Nielsen, Haustier-Expertin von mein-haustier.de, hat einige Tipps, was man zum Schutz der geliebten Haustiere tun kann.

Gerade Hunde sind geräuschempfindlich. „Auf die Explosionen kann sich ein Hund nicht einstellen und so kann jedes Feuerwerk zu einer wahren Tortur werden“, berichtet Nielsen aus eigener Erfahrung. Auch andere Haustiere haben ein empfindliches Gehör und reagieren selbst in der Wohnung auf die Knallerei mit Stress und scheuem Verhalten.

Auch der ungewohnte Geruch der abgebrannten Raketen kann die Tiere erschrecken, da er den empfindlichen Nasen eine Bedrohung durch Feuer signalisiert.

Hier sind 9 Tipps, wie man den Fellnasen am Jahreswechsel helfen kann:

  • Die Tiere sollten in einem ruhigen Raum untergebracht werden, der nicht zur Straße liegt. Gerade Freigänger-Katzen sollten an Silvester und Neujahr in der Wohnung bleiben.
  • Wenn möglich nicht alleine lassen: „Wenn zu Hause gefeiert wird, können Katze und Hund, wie jeden Tag, durch die Wohnung flitzen- das lenkt schon sehr gut ab“, so Christina Nielsen in der Mitteilung von Haustier.de.
  • Damit die tierischen Mitbewohner sich nicht vor den Feuerwerks-Blitzen erschrecken, sollten Rollläden und Gardinen geschlossen sein.
  • Käfige von Kleintieren am besten abdecken, um zusätzlich für Ruhe zu sorgen.
  • Die alltägliche Geräuschkulisse – z.B. von Fernseher oder Radio, selbst wenn man nicht da ist – kann die Tiere beruhigen.
  • Beim Gassi gehen immer die Leine anlegen, auch wenn der Hund gut hört.
  • Gegenden, in denen geknallt wird oder wo viele Knaller liegen, sollte man meiden.
  • Der Vierbeiner sollte mit einer ID ausgestattet sein, falls ihm doch in der Panik die Flucht gelingt.
  • Für ganz besonders schreckhafte Haustiere rät Christina Nielsen sogar zu Medikamenten. Erst einmal könne man es mit pflanzlichen Mitteln versuchen oder notfalls Medizin vom Tierarzt erhalten.
Photo by Erik-Jan Leusink on Unsplash

Über Mein Haustier

Mein Haustier ist der größte und reichweitenstärkste Tierblog in Deutschland. Jeden Tag veröffentlichen Projektleiterin Christina Nielsen und ihr Team aktuelle Angebote, Tipps, Tricks und Trends rund um Hund, Katze und Maus. Mein Haustier ist eines von fünf Projekten der UNIQ GmbH mit Sitz am Dortmunder Flughafen.

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