Afrika im MKK – Vorträge, Kunst & Kulinarisches

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"The 10th Anniversary of June the 16th 1986" von Sam Nhlengethwa aus der Sammlung des Weltkulturen Museums Bild: Wolfgang Günzel
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„AFRIKA-WOCHE“ – Vortrag im MKK beleuchtet südafrikanische Kunst zur Zeit der Apartheid

Um Kunst aus Südafrika zur Zeit der Apartheid geht es in einem Vortrag von Julia Friedel am Donnerstag, 8. März, um 18:00 Uhr, im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK). DIe Kuratorin des Weltkulturen Museums in Frankfurt am Main ist im Rahmen der „Afrika-Woche“ im MKK zu Gast.

Julia Friedel, Kuratorin am Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main, spricht an der Hansastraße 3 über die Afrika-Sammlung an ihrem Haus. Mitte der 1980er Jahre kamen etwa 600 Werke von Künstlern aus Südafrika in die Sammlung des heutigen Weltkulturen Museums.

Die Arbeiten geben Einblick in die besondere Entstehungsgeschichte der Sammlung und erzählen von der speziellen Situation der Künstler in einer von Ausgrenzung geprägten Gesellschaft. Der

Eintritt zum Vortrag ist frei.

Der Vortrag ist Teil der „Afrika-Woche“ im MKK. Im Rahmen dieser ist auch die Ausstellung „Between the Devil and the Deep Blue Sea“ des südafrikanischen Fotografen Pieter Hugo zu sehen. Noch bis zum 13. Mai präsentiert das Museum rund 200 spektakuläre Stillleben, Porträts und Landschaftsbilder des Künstlers. Pieter Hugo legt seinen Fokus auf die Spuren und Narben der Menschen und ihres Landes. Dabei gilt sein Augenmerk den Subkulturen, Außenseitern und der Kluft zwischen Ideal und Realität.

Afrika-Woche – 4.-11.März 2018

In dieser Woche dreht sich im MKK alles um den den zweitgrößten Kontinent der Erde. Die Besucher erwarten Werke afrikanischer Künstler, Vorträge und afrikanisches Essen.

Pieter Hugo: Obechuwku Nwoye, Enugu, Nigeria. Aus der Serie "Nollywood", 2008-2009 Bild: © Pieter Hugo, | Priska Pasquer, Köln
Pieter Hugo: Obechuwku Nwoye, Enugu, Nigeria. Aus der Serie „Nollywood“, 2008-2009
Bild: © Pieter Hugo, | Priska Pasquer, Köln

Ab Sonntag, 4. März, dreht sich an der Hansastraße 3 eine Woche lang alles um den afrikanischen Kontinent. In Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Verein „AfricanTide“ tauchen die Besucher in afrikanische Länder ein und lernen landestypisches Essen kennen.

Los geht die Afrika-Woche am 4. März mit einer Finissage: Zum letzten Mal haben Besucher die Gelegenheit, die Ausstellung des kongolesischen Künstlers Aimé Mpane im Studio des MKK anzusehen. Die Schau „ Ich habe vergessen zu träumen “ beschäftigt sich insbesondere mit dem Erbe des Kolonialismus in Afrika und dessen Spuren. Sie ist zwischen 10:00 und 17:00 Uhr zu sehen. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

Mitglieder der afrikanischen Gemeinde informieren über verschiedene Länder

Vom 6. bis 9. März sind jeweils ab 13:00 Uhr Mitglieder der afrikanischen Gemeinde in Dortmund zu Gast. Am 6. März stellen die Mitglieder das Land Nigeria vor, am 7. März die Elfenbeinküste, am 8. März Kamerun und am 9. März steht Ghana auf dem Programm. Dr. Rosalyn Dressman, Vorsitzende von „AfricanTide“, moderiert die „Lunch Lectures“. Vor oder nach den Vorträgen gibt es einen afrikanischen Imbiss im Museumscafé. Die „Lunch Lectures“ schließen mit einem Workshop am 11. März um 15:00 Uhr.

Um Kunst aus Südafrika zur Zeit der Apartheid dreht sich ein Vortrag am 8. März um 18:00 Uhr. Julia Friedel, Kuratorin am Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main, spricht über die Afrika-Sammlung in ihrem Haus und über die spezielle Situation der Künstler in einer von Ausgrenzung geprägten Gesellschaft.

Foto-Ausstellung auf den Spuren Südafrikas

Während der gesamten Afrika-Woche ist die Ausstellung des südafrikanischen Foto-Künstlers Pieter Hugo zu sehen. Unter dem Titel „ Between the devil and the deep blue sea “ macht er in seinen großformatigen Porträts, Stillleben und Landschaftsbildern auf die sichtbaren und unsichtbaren Spuren der Menschen und ihres Landes aufmerksam. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Der Verein „AfricanTide“ engagiert sich seit 2010 in Dortmund und in Afrika, um Integration durch Bildung und gleichberechtigte Teilhabe zu fördern sowie Fluchtursachen zu bekämpfen. Als zertifizierter Bildungsträger entwickelt „AfricanTide“ Weiterbildungsprogramme für Menschen mit Migrationshintergrund.

Quellen:
https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/nachrichten_museen/nachricht.jsp?nid=519692
https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/alle_nachrichten/nachricht.jsp?nid=519078

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