Vergessener Weltrekord: Das größte Stahlgussstück der Welt kam aus Hörde

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Das Dortmunder U. (Pixabay, UweDigital)
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Ohne Stahlguss gäbe es keinen elektrischen Strom, kein Auto würde über unsere Straßen rollen.

Trotzdem ist der Werkstoff, der entscheidend zum technischen Fortschritt beigetragen hat, den meisten Menschen völlig unbekannt. Jakob Meyer entwickelte ab 1845 in Bochum das Herstellungsverfahren. 1984 wurde in der Stahlgießerei des Phoenix-Werkes der Hoesch AG in Hörde mit 650 Tonnen Flüssigstahleinsatz das weltweit schwerste Stahlgussstück abgegossen.

In seinem Vortrag am Donnerstag, dem 12. Juli, um 18:00 Uhr im Museum Ostwall im Dortmunder U (Ebene 6) zeichnet Heinz-Ludwig Bücking mit historischen Bildern und Filmen die lange technische Entwicklung nach. Dabei stehen die Stahlgießerei in Hörde und die Menschen, die dort arbeiteten, im Mittelpunkt. Der Vortrag gehört zum Begleitprogramm der aktuellen Ausstellung „Kunst & Kohle: SchichtWechsel“ und ist eine Kooperationsveranstaltung mit der VHS Dortmund.

Der Vortrag ist kostenfrei, der Eintritt in die Ausstellung kostet 5,00 Euro (ermäßigt 2,50 Euro). Die Eintrittskarte berechtigt das ganze Jahr zum Eintritt in die Sammlungspräsentation sowie in die Dauerausstellungen von MKK und Brauerei-Museum.

Quelle: Stadt Dortmund

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