Rollerfahrer flüchtet vor Kontrolle – und hatte Gründe

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Symbolbild. (Pixabay, TechLine)
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Verfolgungsfahrt in Dortmund…

Am späten Samstagnachmittag (7. Juli) wollten Polizeibeamte einen Rollerfahrer kontrollieren. Gegen 17:30 Uhr bemerkten die Beamten das Krad, das mit zwei jungen Männern besetzt war, während sie mit dem Streifenwagen auf der Varziner Straße unterwegs waren.

Als der Roller in die Oberfeldstraße einbog und die Beamten Anhaltesignale gaben, interessierte sich der Fahrer nicht dafür.

„Zwar schaute er sich in der Folge während der Fahrt immer wieder um, jedoch ignorierte er jegliche Zeichen, die ihm die Beamten gaben. Die Fahrt führte Roller und Streifenwagen über die Junker- und Lilienthalstraße wieder auf die Oberfeldstraße“, beschreibt Polizeisprecherin Nina Vogt die Fahrt.

Sogar über den Gehweg fuhr der junge Mann, um den Beamten zu entkommen. Passanten mussten zur Seite springen. Weiter ging es über eine Fußgängerunterführung zwischen Oberfeld- und Altfriedstraße – hier entkamen Fußgänger erneut nur knapp einer Kollision – ein Poller hielt den Streifenwagen auf. Die Polizisten jedoch gaben nicht auf und fanden den Roller schließlich an der Straße Am Jungbrunnen. Fahrer und Sozius konnten die Beamten in einem Hinterhof „zu Boden sprechen“ und fixieren.

Es handelte sich um zwei 18 und 19 Jahre alte Dortmunder, so die Polizei in ihrer Meldung.

Der 18-Jährige gab an, er habe Angst gehabt, „gepackt zu werden“. Den Roller habe er sich unbefugt und ohne Wissen seines Vaters „ausgeborgt“. Einen Führerschein hat der junge Mann nicht, dafür hatte er aber Marihuana konsumiert… Auf der Polizeiwache, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er gehen.

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