Polizeieinsätze am Wochenende

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Symbolbild Polizei (pixabay/TechLine)
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Wilde Prügelei an Katharinentreppe – Bundespolizei muss Pfefferspray einsetzen

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mindestens acht Personen kam es am frühen Sonntagmorgen (11. November) am Dortmunder Hauptbahnhof.

Gegen 06:00 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei auf eine Prügelei von mindestens acht Personen aufmerksam. Auf dem Platz unmittelbar vor der Treppe schlugen und traten mehrere Personen auf einen am Boden liegenden 23-jährigen Mann aus Hagen ein. Daraufhin begaben sich die Bundespolizisten zu der Auseinandersetzung und versuchten, die Männer davon abzuhalten, auf den am Boden liegenden Mann weiter einzutreten. Auf Grund der Personenüberzahl gelang dies erst durch den Einsatz von Pfefferspray. Daraufhin flüchteten mehrere Personen in Richtung Innenstadt.

Lediglich ein 26-jähriger Tatverdächtiger konnte festgenommen werden. Bei diesem handelt es sich um einen angolanischen Staatsangehörigen aus Dortmund. Zusammen mit dem Opfer, der aus Guinea stammt, wurde er zur Wache begleitet. Trotz mehrfacher Befragung zum Sachverhalt, konnte oder wollten weder der Tatverdächtige noch das Opfer Gründe für die Auseinandersetzung nennen.

Zwei unabhängige Zeugen konnten ebenfalls kein „Licht ins Dunkel“ bringen, so dass das Motiv erst noch ermittelt werden muss. Der Hagener erlitt durch den Angriff mehrfache Verletzungen im Gesicht und am Körper. Eine ärztliche Behandlung schlug er jedoch aus.

Gegen den in Dortmund wohnhaften Mann leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Quelle: Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell

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Völlig unnötig! – Jecke 66-Jährige tritt Bundespolizisten – BodyCam zeichnet alles

Völlig unnötig und für die Bundespolizei überhaupt nicht nachvollziehbar war das Verhalten einer 66-jähriger Frau aus Meschede. Diese hatte offensichtlich Karneval gefeiert. Im Hauptbahnhof Dortmund war sie mit Mitarbeitern der Bahn aneinandergeraten und soll diese beleidigt haben. Als Bundespolizisten die Identität der Frau feststellen wollten, weigerte diese sich und trat einen Bundespolizisten gegen das Bein.

Gegen 20:00 Uhr (11. November) wurde die Bundespolizei zu einer Streitigkeit in den Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. Nach Zeugenaussagen waren mehrere Karnevalisten mit Bahnmitarbeitern aneinandergeraten. Aus der Gruppe heraus soll eine 66-Jährige einen Bahnmitarbeiter beleidigt haben, welcher daraufhin Strafantrag stellte. Deswegen wollten Bundespolizisten die Personalien der Frau feststellen.

Diese weigerte sich ihre Daten herauszugeben und sollte deswegen zur Wache gebracht werden. Dies verhinderte die Meschederin durch Festhalten an der Haupteingangstür. Dazu schrie sie laut um Hilfe um offensichtlich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zu ziehen. Daraufhin schaltete ein Bundespolizist seine BodyCam ein, um das Verhalten der Frau zu dokumentieren. Nachdem die 66-Jährige von der Tür gelöst werden konnte, trat sie noch einen Beamten auf dem Weg zur Wache. In der Wache verhinderte sie die Durchsuchung ihre Handtasche, indem sie mehrfach die Hand eines Bundespolizisten wegschlug. Als die Frau dann noch erklärte einen Asthmaanfall zu bekommen, wurde ihr angeboten, das ein Notarzt alarmiert würde, woraufhin sich ihr Gesundheitszustand schnell wieder normalisierte.

Gegen die mit 1,7 Promille alkoholisierte Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet. Anschließend wurde die 66-Jährige, die sich nur mit Rechtsbeistand zum Sachverhalt äußern wollte, aus der Wache entlassen.

Quelle: Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell

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Raubversuch mit Messer – Bundespolizei liefert 25-jährigen Tatverdächtigen in das Polizeigewahrsam ein

Samstagmorgen (10. November) soll ein 25-jähriger Mann versucht haben, mehrere Personen mit einem Messer auszurauben. Mitarbeiter der Bahn konnten den spanischen Staatsangehörigen überwältigen.

Gegen 08:00 Uhr soll der 25-Jähriger in der Dortmunder Innenstadt einem 37-jährigen Dortmunder ein Messer an den Hals gehalten und so die Herausgabe von Zigaretten verlangt haben. Das Opfer konnte zusammen mit einer Begleiterin flüchten.

Wenig später fand der Spanier in der U-Bahn am Dortmunder Hauptbahnhof sein nächstes Opfer. Einen 30-jährigen Mann aus Seevetal forderte er unter Vorhalt des Messers auf, sein Geld herauszugeben. Dieser konnte flüchten und informierte zwei Bahnmitarbeiter, welche den 25-Jährigen festhalten konnten.

Bundespolizisten nahmen den Tatverdächtigen fest und stellte das Messer sicher. In der Wache stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaften in Dortmund und Essen nach dem Mann suchen. Er wird dort ebenfalls mit einem Raub und Beförderungserschleichung in Verbindung gebracht.

Zusätzlich stellte sich heraus, dass dem spanischen Staatsangehörigen sein Recht auf Freizügigkeit aberkannt wurde. Wegen mehrere schwerer Straftaten sollte er bereits 2016 nach Spanien abgeschoben werden. Die Abschiebung scheiterte und der 25-Jährige tauchte unter.

Die Bundespolizei leitete gegen den polizeibekannten Spanier ein Strafverfahren wegen Raubes ein.

Quelle: Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell

 

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