Fußballmuseum eröffnet „Hall of Fame“ mit viel Prominenz – Ruhmeshalle wird Teil der Ausstellung

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Oberbürgermeister Ullrich Sierau machte in seiner Begrüßungsrede die Wichtigkeit von "Bolzplätzen" deutlich. In Dortmund gibt es heute 109 Vereine, in denen 143.000 Mitglieder Fußball spielen.Bild(Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki 
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Mit einer großen Gala eröffnete am Montag, 1. April, das Fußballmuseum seine „Hall of Fame“ und ehrt damit die größten Kicker der deutschen Fußballgeschichte. Oberbürgermeister Sierau begrüßte die rund 400 geladenen Gäste.

„In der Ruhmeshalle werden Spieler- und Trainerpersönlichkeiten des Männer- und Frauenfußballs deutscher Herkunft geehrt, die seit 1900 bis heute mit überragenden Leistungen den deutschen Fußball erfolgreich und nachhaltig geprägt haben“, erklärte Museumsdirektor Manuel Neukirchner.

Steiger oder Stürmer, Bergwerk oder Bolzplatz – Fußball spielte für die Menschen in Dortmund immer schon eine große Rolle. – Oberbürgermeister Sierau

In die Gründungself der Männer wählte die Jury aus Sportjournalisten Franz Beckenbauer, Günter Netzer, Sepp Maier, Paul Breitner, Lothar Matthäus, Andreas Brehme, Matthias Sammer, Uwe Seeler und Gerd Müller, der als einziger Geehrter krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte. Fritz Walter wurde wie Helmut Rahn und Trainer Sepp Herberger posthum in die Gründungself der neuen Ruhmeshalle aufgenommen. Die feierliche Aufnahme der Gründungself der Frauen erfolgt im Sommer 2019.

„Fußball bringt unterschiedliche Kulturen zusammen, verbindet und schweißt zusammen – unabhängig von Nationalität oder Glauben. Das passt zum Motto Dortmunds: Stadt der Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Menschen aus 180 Nationen leben hier“, begrüßte Oberbürgermeister Ullrich Sierau die Gäste und gab den Abstoß zu einem bunten Bühnenprogramm mit vielen interessanten Gesprächen und berührenden Momenten. Für die anwesenden Gründungsmitglieder der „Hall of Fame“ des deutschen Fußballs gab es Standing Ovations.

„Ich frage mich bei jedem Länderspiel, warum Jogi Löw Günter Netzer wieder nicht aufgestellt hat. Nun, darauf habe ich keinen Einfluss – dafür aber darf ich Günter im Deutschen Fußballmuseum für seine einmalige Karriere ehren. Das ist eine angemessene Entschädigung für uns beide“, scherzte Thomas Gottschalk, der neben Prominenten wie Sänger Mark Forster oder WM-Held Philipp Lahm die Laudatios auf die Geehrten hielt.

Die „Hall of Fame“ wird Teil der Dauerausstellung im Deutschen Fußballmuseum.

Quelle: Statd Dortmund

 

 

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