DSW21 führt regelmäßige Schwerpunkt-Kontrollen zur Maskenpflicht ab 22. Juni durch – Platzverweise bei hartnäckiger Weigerung

0
3
Facebookrss

DSW21 kontrolliert das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ab Montag, 22. Juni 2020, mit regelmäßigen Schwerpunkt-Kontrollen an den Haltestellen. Damit reagiert das Verkehrsunternehmen auf vereinzelt festgestellte Nachlässigkeiten im Hinblick auf die Umsetzung der Maskenpflicht.

Die Schwerpunkt-Kontrollen werden von eigenen Kräften durchgeführt, die bei Zuwiderhandlungen konsequent durchgreifen: Weigert sich ein Fahrgast auch nach Aufforderung, eine Mund-Nasen-Bedeckung anzuziehen, so wird er aus der Haltestelle verwiesen.

„Grundsätzlich wird die Maskenpflicht von der Mehrheit unserer Fahrgäste sorgfältig umgesetzt. Das möchte ich an dieser Stelle nochmal betonen. Da wir jedoch zuletzt an einigen Stellen Nachlässigkeiten beobachtet haben, handeln wir proaktiv zum Schutze aller Fahrgäste und führen zusätzliche Maßnahmen durch“, sagt DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung und fügt an: „Aus nachvollziehbaren Gründen machen wir zu den Uhrzeiten und Orten der Kontrollen im Vorfeld keine konkreten Angaben.“ Diese können grundsätzlich im gesamten Stadtgebiet zu jeder Zeit punktuell stattfinden. Zu diesem Thema steht DSW21 auch in engem Austausch mit den Dortmunder Ordnungsbehörden.

Das Verkehrsunternehmen weist die Fahrgäste derzeit auf nahezu allen zur Verfügung stehenden Kanälen auf die Maskenpflicht hin. Die Service- und Sicherheitsmitarbeiter vor Ort sind dementsprechend sensibilisiert und sprechen Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Bedeckung in Fahrzeugen und Haltestellen darauf an. Jung dazu: „Die Erfahrung ist, dass sich in den allermeisten Fällen die angesprochenen Fahrgäste einsichtig zeigen und den Aufforderungen nachkommen. Die wenigen Uneinsichtigen möchten wir nun mit den Schwerpunktkontrollen nachhaltig überzeugen.“

Appell an Verantwortungsbewusstsein aller Fahrgäste

Jung verweist in diesem Zusammenhang auch noch einmal darauf, dass es nicht die Aufgabe der DSW21-Fahrer*innen ist, die Einhaltung der Maskenpflicht durchzusetzen. Ihre Aufgabe ist die sichere Beförderung der Fahrgäste.

Kontrollen durch die Fahrer*innen wären ferner auch aus zeitlichen Gründen nicht zu leisten, da sie zu massiven Verzögerungen des Betriebsablaufs führen und damit den gesamten Fahrplan aushebeln würden – insbesondere wenn die Polizei hinzugezogen werden müsste.

DSW21 appelliert an dieser Stelle nochmals an das Verantwortungsbewusstsein aller Fahrgäste in den Bussen und Bahnen in Dortmund, sich selbst und andere durch das konsequente Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu schützen. Dies ist solidarisch mit allen Bevölkerungsgruppen, die durch den Covid-19-Erreger gefährdet sind.

Quelle: Stadt Dortmund

Bild: DSW21

Facebookrss