6 Tipps, damit aus dem rauschenden kein rauchendes Fest wird

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Foto: Unsplash.com; Rodion Kutsaev @frostroomhead
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Vergessene Kerzen auf Adventsgestecken, brennende Weihnachtsbäume…

Damit Weihnachten nicht in Flammen aufgeht und das einzig Heiße euer Glühwein ist, hat André Lüddecke, Leiter der Pressestelle der Feuerwehr Dortmund, einige wichtige Tipps, die wir für euch zusammengestellt haben.

1. Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen!

Niemals aus dem Raum gehen, wenn eine Kerze brennt. Auch solltet ihr brennende Kerzen niemals mit Kindern oder Tiere alleine lassen, und sie immer in ausreichend Abstand zu Brennbarem, Deko oder Gardienen, aufstellen.

2. Adventsgestecke

Adventsgestecke sind schön, aber gefährlich. Achtet darauf, dass keine Deko oder Zweige in die Flamme geraten können. Trockene Zweige sollten regelmäßig entfernt werden. Brennt die Kerze herunter, tauscht sie aus, bevor sie ganz herabgebrannt ist. Das Gesteck sollte auf einer feuerfesten Unterlage stehen, Kerzenhalter sollten nicht brennbar sein.

3. Weihnachtsbäume

Frisch sollte er sein, so lang wie möglich draußen gelagert werden und – wenn möglich – noch Wurzeln und Ballen haben. Der Weihnachtbaum muss regelmäßig gewässert werden und fest im Ständer stehen.

Auch der Standort ist wichtig: Bitte nicht in der Nähe eines Ofens, Kamins oder Heizkörpers. Er sollte außerdem so stehen, dass er im Falle eines Falles nicht den Fluchtweg nach Draußen versperrt.

Und nicht zuletzt: Nutzt, wenn möglich, nur elektronische Lichterketten mit VDE-Prüfsiegel.

Nicht jede Lichterkette ist sicher (Foto: Unsplash.com; Dasha Doroshenkova @doroshenkova_art)

4. Wenn der Baum echte Kerzen trägt…

…muss der Abstand zu darüber hängendem Schmuck oder Zweigen eingehalten werden. Der Baumschmuck sollte nicht brennbar sein (keine Strohsterne!), die Kerzen sollten immer gerade stehen (Kerzenhalter mit Kugelgelenk) und nicht tropfen.

Für den Notfall sollte immer etwas zum Löschen – Wassereimer, Gießkanne oder Schaumlöscher – griffbereit sein, empfiehlt André Lüddecke.

5. Kinder und Feuerunfälle

Eltern müssen ihre Kinder über die Gefahren von Feuer aufklären. Im Beitrag „4 Regeln für Kinder, wenn es brennt“ erfahren Eltern wirchtige Tipps zur Brandschutzerziehung. Kinder sollten nicht versuchen, das Feuer selbst zu löschen. Im Brandfalle sollen sie weglaufen und Hilfe holen und sich keinesfalls im Schrank oder unter dem Bett verstecken. Dabei sollten sie nicht „Hilfe“ sondern „Feuer“ rufen. Kinder müssen wissen, dass im Zweifel Haus und Hof unwichtig sind, das eigene Leben ist wichtiger!

6. Rauchmelder retten Leben

Rauch – nicht etwa das Feuer an sich – ist die größte Gefahr bei einem Wohnungsbrand. Rauchvergiftungen fordern tatsächlich die meisten Todesopfer. Seit 2017 gilt Rauchmeldepflicht in NRW, ein solches Gerät sollte mittlerweile selbstverständlich sein, gerade, wenn Kinder im Haushalt leben. In zahlreichen Fällen haben Rauchmelder bereits Schlimmeres verhindert.

„Wir treffen immer noch genug Personen an, die aus unterschiedlichsten Gründen keine Rauchmelder haben“, so André Lüddecke.

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