Der Nase nach: Drogenversteck am Dorstfelder Hellweg entdeckt

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Die Polizei stellte eine große Menge ordentlich verpackter Betäubungsmittel sicher. (Foto: Polizei Dortmund)
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Der Kellerraum barg einige Überraschungen.

Ein Zeuge informierte am gestrigen Mittwochmorgen (03. Januar) gegen 09:42 Uhr die Polizei in Dortmund. In einem Mehrfamilienhaus am Dorstfelder Hellweg roch es offenbar durchdringed nach Cannabis.

In einem Kellerraum einer Mieterin wurden die Beamten fündig: Sie stellten einen 22-Liter-Eimer und zwei Sporttaschen, gefüllt mit Marihuana und (vermutlich) weiteren Betäubungsmitteln, sicher. Zusätzlich fanden die Polizisten diverse Kleinmengen anderer Drogen: Es handelte sich vermutlich um Kokain, Crystal, Pilze und verschiedene Pillen, so die Dortmunder Polizei. Der Großteil der Drogen war ordentlich vakuumverpackt. Der Marktwert dürfte „mehrere hundert Euro“ betragen, so Pressesprecher Kim Freigang auf Nachfrage unserer Redaktion.

Die sichergestellten Betäubungsmittel (Foto: Polizei Dortmund)
Noch mehr Drogen (Foto: Polizei Dortmund)

Doch damit nicht genug: Auch einige Handys, Prepaidkarten sowie mehrere hundert Schuss scharfer Munition fanden die Beamten.

Einen Schlüssel hatte die Mieterin nicht mehr zu ihrem Kellerraum, die Polizei hatte die Tür von einem Schlüsseldienst öffnen lassen. Ob die Frau, eine Deutsche ohne Migratonshintergrund, von der Nutzung ihres Kellers als Drogenlager wusste oder vielleicht sogar selbst dahintersteckt, müssen die Ermittlungen ergeben.

Auch Munition stellten die Beamten sicher. (Foto: Polizei Dortmund)
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