Erneut mutmaßliches Rennen: Fortbewegung zu Fuß im Trend

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Symbolbild Raser / Bild: Polizei Dortmund
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Die nicht ganz freiwillige Fortbewegung auf Schusters Rappen scheint sich in der „Raserszene“ zum Trend zu entwickeln: Erneut beschlagnahmten Einsatzkräfte heute Morgen, 4. Juni 2018, 00.30 Uhr, in Dortmund auf dem Schwanenwall zwei Führerscheine auf Grund des Verdachts illegaler Kraftfahrzeugrennen.

Ein Audi A7 und ein VW Golf zogen die Aufmerksamkeit eines Streifenteams auf sich, als sie nebeneinander am Schwanenwall/Brüderweg vor einer „Rot“ zeigenden Ampel standen. Als die Ampel auf „Grün“ sprang, beschleunigten die Fahrer ihre Autos so stark, dass die Motoren deutlich hörbar aufheulten und sich die Front der Fahrzeuge deutlich erkennbar anhob.

Das Streifenteam fuhr umgehend hinter dem Audi und dem Golf hinterher. Dabei konnten die Beamten während der Fahrt Geschwindigkeiten bis zu 90 km/h von dem Tachometer ihres Streifenwagens ablesen. Trotzdem wurde der Abstand zu den vorausfahrenden erkennbar größer. Im Bereich Burgwall/Bornstraße mussten die beiden Fahrzeuge schließlich verkehrsbedingt anhalten und wurden direkt dort durch die Beamten kontrolliert.

Der Fahrer des Golfs, ein 23-Jähriger aus Dortmund, gab in seiner ersten Einlassung an, dass er seinen Golf schon beschleunigt, aber immer wieder abgebremst habe.

Der Fahrer des Audis, ein 22-Jähriger aus Lünen, wollte sich vor Ort nicht zum Tatvorwurf einlassen. Ein „Freund“ der beiden Tatverdächtigen, der trotz Platzverweises immer wieder massiv bei den polizeilichen Maßnahmen störte, musste festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht werden.

Letztlich wurden die Führerscheine der beiden Beschuldigten beschlagnahmt und Strafanzeigen wegen des Verdachts der illegalen Kraftfahrzeugrennen eingeleitet.

Quelle: Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell

 

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