Polizei kompakt – Festnahmen, Zeugen gesucht & mehr

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Jugendlicher gibt sich als Kriminalbeamter aus und zeigt Schusswaffe – drei Festnahmen

15, 17 und 24 Jahre – die Dortmunder Polizei hat in der Nacht zu heute (7. August) drei Lüner festgenommen, die sich als Kriminalbeamte ausgegeben haben. Einer von ihnen soll eine Schusswaffe dabei gehabt und gezeigt haben.

Zwei 20-jährige Lüner hatten die Polizei alarmiert, kurz nachdem sich der Sachverhalt gegen 1.35 Uhr am Preußen Bahnhof ereignet hatte. Demnach hielten sich die beiden in der Nähe einer Unterführung auf, als zunächst ein Auto an ihnen vorbeifuhr. Plötzlich sprach ein Unbekannter sie von hinten an. Er gab sich als Kriminalbeamter aus und verlangte die Ausweise der Lüner. Um sich zu vergewissern, verlangten die beiden Lüner ihrerseits den Dienstausweis des Unbekannten zu sehen, ehe sie ihre Ausweise zeigen würden. Der angebliche Polizist rief zur Verstärkung einen weiteren Mann, der einen Teleskopschlagstock in den Händen gehalten haben soll. Er selber hantierte an seinem Hosenbund und zog auf einmal eine Schusswaffe hervor. Der erneuten Aufforderung, die Ausweise zu zeigen, kamen die beiden Lüner dennoch nicht nach.

Unverrichteter Dinge zogen die beiden Unbekannten ab, setzten sich in das Auto, welches zuvor an den Lünern vorbeigefahren war und wollten die Örtlichkeit verlassen. Im Vorbeifahren grüßte einer der beiden Lüner die Autoinsassen mit einem unfreundlichen Fingerzeig. Sofort stoppte der Fahrer den Wagen. Der angebliche Polizist stieg aus und schlug einem der beiden Lüner ins Gesicht. Anschließend flüchtete das Auto.

Die echte Polizei fand den Audi kurz darauf auf der Gahmener Straße in Richtung Osten. Die Beamen kontrollierten die drei Autoinsassen. Bei dem 17-Jährigen Verdächtigen fanden sie fast 6000,- Euro Bargeld, dessen Herkunft nicht geklärt werden konnte. Er machte keine Angabe zum Sachverhalt. Der polizeibekannte 15-Jährige gab an, dass er eine Schusswaffe dabei gehabt habe, allerdings eine Schreckschusspistole und diese befände sich bei einem Kumpel, den er nicht näher kenne und der sich schon von der Gruppe verabschiedet hätte. Die Polizei nahm das Trio fest. Bargeld, Auto und zwei Folienbeutel mit Marihuana stellten die Polizeibeamten sicher. Die beschriebene Schusswaffe und den Schlagstock fanden sie nicht auf. Die Ermittlungen, auch zu dem unbekannten vierten Verdächtigen, dauern an.

Quelle: Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell

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Polizei sucht Zeugen nach Betrugsfällen in Lünen

Nach mehreren Betrugsfällen am Samstag (3.8.) in Lünen sucht die Polizei Zeugen. Unbekannte sollen für das Schleifen von Messern unverhältnismäßig hohe Bargeldbeträge gefordert oder wahlweise auch selbst in die Geldbörse gegriffen haben. Es ist anzunehmen, dass es sich möglicherweise bei allen Taten um den/die gleichen Täter handelt.

Zunächst war eine 78-jährige Bewohnerin in einem Mehrfamilienhaus an der Bebelstraße – nahe der Alsenstraße – von der Masche betroffen. Gegen 11.45 Uhr hielt sich ein fremder Mann im Hausflur auf und bot ihr an, ihre Messer zu schärfen. Die Frau willigte ein, erhielt die Messer kurz darauf jedoch augenscheinlich ungeschliffen zurück. Zudem verlangte der Mann nun deutlich mehr Geld als zunächst vereinbart – und erhielt letztlich einen zweistelligen Bargeldbetrag.

Die 78-Jährige beschrieb den Mann wie folgt: 30 bis 35 Jahre alt, 170 cm groß, mittelblonde kurze Haare, deutschsprachig, bekleidet mit einem lachsfarbenen Hemd, heller knielanger Hose, weißen Socken und Sandaletten.

Ein zweiter Fall ereignete sich offenbar kurz davor oder danach im selben Mehrfamilienhaus an der Bebelstraße. Dieses Mal fing der Unbekannte offenbar eine 83-jährige Bewohnerin an der Haustür ab und begleitete sie letztlich bis in ihre Wohnung. Die weitere Vorgehensweise des Tatverdächtigen entspricht dem ersten geschilderten Sachverhalt – und auch hier erhielt er letztlich einen zweistelligen Bargeldbetrag.

In diesem Fall konnte der Mann wie folgt beschrieben werden: 170 cm groß, schlank, gebräunte Haut, sprach mit Akzent und war bekleidet mit einem karierten Hemd (mit verschiedenen Rottönen) sowie einer mittelbraunen Hose.

Gut eine Stunde später, etwa gegen 13 Uhr, kam es zu einer vergleichbaren Tat in einem Mehrfamilienhaus an der Günter-Kleine-Straße. Ein Mann klingelte an der Wohnungstür eines 70-Jährigen. Das weitere Vorgehen – auch in diesem Fall – wie gehabt. Allerdings kam der Tatverdächtige hier nicht nur mit den Messern (augenscheinlich sogar geschärft), sondern auch in Begleitung eines weiteren Mannes zur Wohnung zurück. Das Duo forderte erneut mehr Geld als vereinbart, woraufhin der 70-Jährige seine Geldbörse in einen Schrank legte. Unter einem Vorwand betraten die beiden die Wohnung – und entwendeten schließlich mehrere hundert Euro – unter anderem aus der Geldbörse im Schrank.

Der Lüner konnte die Tatverdächtigen wie folgt beschreiben:

  1. 20 bis 30 Jahre alt, 170 bis 175 cm groß, schlanke Statur, blonde kurze Haare, sprach akzentfreies Deutsch, bekleidet mit einem T-Shirt und einer Jeans, Tätowierung am linken oder rechten Unterarm.
  2. 30 bis 35 Jahre alt, 170 bis 175 cm groß, stämmige bis korpulente Statur, dunkle lockige Haare, sprach akzentfreies Deutsch, südländischer Phänotyp, bekleidet mit T-Shirt und Hose.

Es ist anzunehmen, dass es sich in den geschilderten Fällen um den/die gleichen Tatverdächtigen handelt.

Die Polizei sucht nun weitere Zeugen oder auch Geschädigte, die Hinweise zu dem Mann/den Männern geben können. Melden Sie sich bitte bei der Kriminalwache unter 0231-132-7441.

In dem Zusammenhang warnt die Dortmunder Polizei noch mal ausdrücklich:

Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung!

Lassen Sie sich nicht auf „dubiose“ Angebote für Dienstleistungen oder Ihnen angebotene Produkte ein. Bitten Sie Ihre Nachbarn um Unterstützung und rufen Sie in Zweifelsfällen die Polizei unter 110!

Quelle: Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell

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Angeblicher Kunde raubt Uhr aus Juweliergeschäft

Ein angeblicher Kunde und potentieller Schmuckkäufer entpuppte sich gestern Nachmittag (5. August), in einem Juweliergeschäft in der Dortmunder Innenstadt, als dreister Räuber. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Bereits in der vergangenen Woche (2. August) hatte sich der bislang unbekannte Tatverdächtige hochwertigen Schmuck und Uhren zeigen und sich von Verkäufern in dem Geschäft am Westenhellweg beraten lassen. Gekauft hatte der Mann zum damaligen Zeitpunkt nichts, er hatte auf einen weiteren Besuch in dieser Woche verwiesen. Er wolle sich von seiner angeblich zukünftigen Frau begleiten lassen, damit diese einen Ring anprobieren könne. Bei diesem ersten Besuch wurden aufgrund einer möglichen Finanzierung auch die Personalien des Mannes dokumentiert, allerdings lediglich nach Hörensagen und nicht durch die Vorlage von Personaldokumenten. Insgesamt gab es keine Auffälligkeiten im Verhalten des Mannes.

Am gestrigen Nachmittag gegen 15:35 Uhr erschien der Mann erneut im Geschäft. Ohne die angekündigte Frau, allerdings mit einem erneuten Beratungswunsch. Diesmal ließ er sich erst eine Uhr zeigen. Als die Angestellte zusätzlich ein Collier zeigte, ging alles sehr schnell: Der Mann holte aus und schlug der Frau unvermittelt ins Gesicht, griff nach der hochwertigen Uhr und flüchtete aus dem Laden. Das Collier hatte die Angestellte geistesgegenwärtig festgehalten.

Sie folgte dem Flüchtenden. Zwei unabhängige Zeugen eilten der Frau zur Seite. Als sie befürchteten, von dem Mann mit einem Gegenstand bedroht zu werden, ließen sie von ihm ab und alarmierten die Polizei. Zuletzt gesehen wurde der Mann an der Haltestelle Reinoldikirche. Den Räuber beschrieb die Frau als 35-40 Jahre alt, Südländer, ca. 170 cm groß, kräftig mit dickem Bauch, schwarze/kurze Haare, Tattoos auf Armen/ Händen/ Fingern und dem Hals, auf den Fingern tätowierte Buchstaben, bekleidet mit einem weißem T-Shirt mit blauer Schrift, möglicherweise einer Jeans in ¾ Länge.

Die zuvor angegebenen Personalien des Mannes wurden überprüft. Es handelt sich um Phantasiedaten.

Zeugen melden sich bitte die der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231 – 132 7441.

Quelle: Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell

 

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