Polizei kompakt – Drogen, Todesdrohung & mehr

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Hauptbahnhof DO / Foto Rundblick
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Das ging in die Buchse – Pfusch bei Drogenkontrolle misslingt gründlich

Besonders schlau wollte ein 23-jähriger Dortmunder bei einer Verkehrskontrolle sein, indem er mitgebrachten Urin für einen Drogentest abgab. Das misslang jedoch gründlich.

Gegen 21 Uhr kontrollierten Beamte der Dortmunder Polizei am Dienstag (3. September) einen Opel Corsa nach einem Geschwindigkeitsverstoß auf der Münsterstraße in Lünen.

Aus dem mit fünf Personen besetzten Auto drang starker Marihuana-Geruch. Einen angebotenen Speicheltest lehnte der 23-jährige Fahrer aus Dortmund ab. Stattdessen bestand er auf einen Urintest. Kein Problem, Polizisten gehen gerne auf die Wünsche von Verkehrsteilnehmern ein. Der Urintest verlief negativ.

Jedoch entging den wachsamen Beamten nicht, dass der 23-Jährige bei der Urinprobe merkwürdigerweise in seine Taschen griff. Auch bemerkten sie, dass sich im Gesäßbereich ein nasser Fleck bildete. Die Antwort brachte die Durchsuchung. In der Unterhose des Mannes befand sich eine kleine Plastiktüte. Augenscheinlich hatte er „sauberen“ Urin aus der Tüte in den Becher für den Drogentest gefüllt. Jetzt bestanden die Beamten auf eine Blutprobe.

Im weiteren Verlauf fanden die Polizisten im Auto Betäubungsmittel und einen vierstelligen Bargeldbetrag. Die Herkunft des Geldes konnte keiner plausibel begründen. Folglich stellten die Beamten das Bargeld zur Gewinnabschöpfung sicher.

Quelle: Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell

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Hauptbahnhof Dortmund – Glasflasche gegen den Kopf geschlagen – Bundespolizei ermittelt nach gefährlicher Körperverletzung

Gestern Nachmittag (03. September) soll eine 32-jährige Dortmunderin ihrer 22-jährigen Kontrahentin eine Glasflache gegen den Kopf geschlagen haben. Das Opfer erlitt hierdurch eine blutende Platzwunde.

Gegen 17 Uhr wurden Bundespolizisten zu einer Auseinandersetzung auf dem Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs gerufen. Nach Zeugenaussagen waren zwei Frauen dort lautstark in Streit geraten. Im Verlauf der erst verbalen Auseinandersetzung sei es auch zu Handgreiflichkeiten gekommen, bei der die 32-jähriger Dortmunderin der 22-jährigen Frau eine abgebrochene Glasflasche gegen den Hinterkopf geschlagen habe. Diese erlitt dabei eine blutende Platzwunde.

Als Bundespolizisten auf dem Vorplatz eintrafen, waren sowohl die 32-Jährige, als auch ihr Opfer nicht mehr aufzufinden. Auch eine Nahbereichsfahndung verlief ergebnislos. Gegen 19 Uhr meldete sich dann die verletzte 22-Jährige in der Bundespolizeiwache. Ihre Wunde hatte sie selber versorgt. Auf eine ärztliche Behandlung verzichtete die Frau.

Jedoch erstattete sie gegen die 32-jährige Deutsche Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Was sich genau zwischen den beiden polizeibekannten Frauen abspielte müssen weitere Ermittlungen ergeben.

Quelle: Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell

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Bahnmitarbeiter mit dem Tode bedroht – Zugabteil verunreinigt – Bundespolizei nimmt alkoholisierten 55-Jährigen in Gewahrsam

Der Genuss von zu viel Whisky könnte das Verhalten eines 55-jährigen Mannes aus Plettenberg erklären. Der alkoholisierte Deutsche hatte in einem Zug Bahnmitarbeiter mit dem Tode bedrohte und auf Sitze, gegen Scheiben und auf den Boden gespuckt. Bundespolizisten nahmen den Mann in Gewahrsam.

Im Hagener Hauptbahnhof stieg der Mann aus Plettenberg, mit einer Flasche Whisky in der Hand, in die RB 10488 um nach Dortmund zu fahren. Als Bahnmitarbeiter den Fahrausweis des Mannes kontrollieren wollten, beleidigte er diese und bedrohte sie anschließend mit dem Tode.

Dem nicht genug, spuckte der 55-Jährige auf mehrere Sitze, gegen die Abteilscheiben und auf den Boden des Zuges. Im Dortmunder Hauptbahnhof nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei den Plettenberger in „Empfang“ und nahmen ihn in Gewahrsam.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er später in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Gegen den 55-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Beförderungserschleichung und Bedrohung eingeleitet.

Quelle: Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell

 

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