Dank Videoüberwachung – Festnahme

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Foto: Bundespolizei
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Bundespolizei beobachtet Körperverletzung und nimmt daraufhin per Haftbefehl gesuchte Person fest

Dank der neuen Videotechnik beobachteten Einsatzkräfte der Bundespolizei eine Körperverletzung im Dortmunder Hauptbahnhof. Als sie einen Tatverdächtigen überprüften, stellte sich heraus, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde.

Gegen 4 Uhr heute Morgen (10. Oktober) beobachteten Einsatzkräfte der Bundespolizei auf den Bildschirmen der neuen Videoüberwachung im Hauptbahnhof, wie ein 42-jähriger Bulgare einen 43-jährigen Slowenen mit einem Faustschlag im Gesicht verletzte. Daraufhin begab sich sofort eine Streife zum Ereignisort, wo beide Männer überprüft wurden. Weil der 42-Jährige über keine Ausweisdokumente verfügte, wurde er zur Wache gebracht, wo seine Fingerabdrücke überprüft wurden.

Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl des Amtsgerichts in Göttingen vorlag. Dieses hatten den 42-Jährigen im Juli 2019 wegen Beförderungserschleichung zu einer Geldstrafe von 225 Euro verurteilt. Weil er den geforderten Betrag nicht zahlen konnte, wurde er später zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen in die Dortmunder JVA eingeliefert.

Sein Opfer, der slowenische Staatsangehörige, musste auf Grund der erlittenen Verletzungen, in eine Klinik eingeliefert werden.

Zusätzlich wurde gegen den Bulgaren ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Das „Beweisvideo“ wurde gleich mit an die Staatsanwaltschaft versandt.

Quelle: Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell

 

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