Baulich und haustechnisch: Sanierung des Dortmunder Rathauses ab Herbst 2020 geplant

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Das Dortmunder Rathaus (tn).
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Die Bausubstanz ist gut, die technischen Anlagen müssen saniert werden.

Das Rathaus der Stadt Dortmund, gebaut von 1987 bis 1989, muss nach nunmehr 30 Jahren saniert werden. Die Maßnahmen sollen im Herbst 2020 beginnen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass das Rathaus eine gute Bausubstanz hat. Die haustechnischen Anlagen, z.B. die Brandmeldeanlage, die Heizungs- und Lüftungsinstallationen bedürfen einer Sanierung. Dies betrifft natürlich auch Bauteile wie Decken- und Wandflächen oder Fußböden. Diese Maßnahmen betreffen alle Bereiche des Gebäudes, daher wird eine Nutzung des Rathauses in der Zeit der Sanierung nicht möglich sein.

Ein temporärer Umzug ist notwendig, die Stadt sucht Ausweichquartiere für die rund 100 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. In der zweiten Hälfte des Jahres 2020 werden die Angestellten in die entsprechenden Ersatzräumlichkeiten umziehen, informiert Stadtsprecher Michael Meinders. Die Stadt Dortmund prüft dazu folgende Räumlichkeiten:

  • für Sitzungsräume (Saal der Partnerstädte, Rothe Erde, Hanse, Tremonia): Im Umfeld des Stadthauskomplexes werden die räumlichen Optionen für die Abbildung der Sitzungsräume geprüft. Vorteilhaft ist hierbei die zentrale Lage am Friedensplatz mit der Nähe der Parkhäuser Rathaus und Stadthaus.
  • für Ratssaal, Saal Westfalia und Bürgerhalle: es ist beabsichtigt, im Reinoldihaus (Reinoldistraße 7-9) im ehemaligen großen Sitzungsraum der Handwerkskammer die Funktionen des Ratssaals, des Saals Westfalia und der Bürgerhalle zu realisieren. Für weitere Nutzungen der Bürgerhalle und des Saals Westfalia erfolgt eine anlassbezogene Anmietung.
  • Fraktionen und Verwaltung sollen ebenfalls in der Innenstadt adäquat untergebracht werden.

Fest steht bisher noch nichts, auch der Zeitplan kann sich noch ändern. Die Sanierung des Rathauses wird dem Rat der Stadt Dortmund zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Maßnahme wird etwa 27 Millionen Euro kosten.

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