Keine Einsicht von betrunkenem Autofahrer nach Verkehrsunfall auf der Brackeler Straße 

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Symbolbild - Trunkenheit am Steuer (pixabay/Clker-Free-Vector-Images)
Symbolbild - Trunkenheit am Steuer (pixabay/Clker-Free-Vector-Images)
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Nach einem Verkehrsunfall auf der Brackeler Straße am Mittwoch (31. Januar) hat sich ein offenbar alkoholisierter Autofahrer wenig einsichtig für die Maßnahmen der Polizei gezeigt. Der Abend endete für ihn schließlich im Polizeigewahrsam.

Es war gegen 18 Uhr, als sich der Unfall kurz vor dem Ausbauende der Brackeler Straße ereignete. Ein 71-jähriger Dortmunder befuhr zu diesem Zeitpunkt den rechten Fahrstreifen in Richtung Osten und musste aufgrund des Rückstaus an einer dortigen Ampel sein Fahrzeug abbremsen. Plötzlich bemerkte er laut ersten eigenen Angaben im Rückspiegel ein Auto, das sich von hinten auf dem Standstreifen näherte. Als dieser in Höhe des Fahrzeugs des 71-Jährigen endete, prallte das Auto gegen die dortige Leitschutzplanke und seitlich gegen den Wagen des Dortmunders.

Skurril wurde es für den 71-Jährigen direkt im Anschluss. Denn ebenso wie andere Zeugen gab er folgende Beobachtungen zu Protokoll: Kurz nach dem Aufprall sah er demnach, wie der Fahrer des anderen Autos auf die Rückbank kletterte und seine Beifahrerin auf den Fahrersitz. Anschließend stieg der Mann aus.

Der Grund für dieses Manöver wurde für die eingesetzten Beamten relativ schnell klar. Denn seine offensichtlichen Gleichgewichtsprobleme ließen darauf schließen, dass der 40-jährige Dortmunder Alkohol konsumiert hatte. Damit jedoch nicht genug. Den Polizisten gegenüber verhielt er sich unkooperativ und aggressiv. Das Auto gefahren zu haben, leugnete er in seinen ersten Aussagen und schob die Schuld auf seine Begleiterin. Nachdem er zudem mehrmals versucht hatte, auf die Fahrbahn zu treten, auf der der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt wurde, fixierten die Beamten ihn. Dabei leistete er weiter Widerstand.

Wie die folgenden Ermittlungen ergaben, verfügt der polizeibekannte Dortmunder nicht über eine gültige Fahrerlaubnis. Er musste schließlich den Weg ins Polizeigewahrsam antreten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Ausnüchterung konnte er das Gewahrsam schließlich entlassen.

Ihn erwarten nun Ermittlungen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und der Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss.

Den bei dem Unfall entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 6.500 Euro.

Quelle: Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell

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