E-Mobilität – Stadt setzt auf elektrischen Antrieb: 80 Prozent der Dienst-Fahrzeuge sollen E-Autos werden

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Symbolbild E-Mobility (pixabay/pixaline)
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Die Stadtverwaltung will bei Dienst-Fahrzeugen auf Elektro-Mobilität setzen. Innerhalb der nächsten vier Jahre will die Stadt die kommunale Flotte weitestgehend auf Elektrofahrzeuge umstellen, und den dafür erforderlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur vornehmen. Das hat die Verwaltungsspitze in ihrer letzten Sitzung beschlossen.

73 der heute 91 stadtweit eingesetzten Dienst-Pkw – also rund 80 Prozent – werden dann rein elektrisch unterwegs sein. Bereits 2015 hatte der Verwaltungsvorstand das neu gegründete Mobilitätszentrum beauftragt, 16 E-Fahrzeuge in die städtische Pkw-Flotte zu integrieren. Dies ist gelungen: Heute beträgt der Anteil an E-Fahrzeugen mit 23 Fahrzeugen bereits rund 25 Prozent. Je nach Einsatzzweck sowie Ergebnis der Vergabeverfahren ist dabei eine Reihe von Herstellern von Elektrofahrzeugen vertreten.

50 Ladepunkte benötigt

Eine Auswertung der Fahrprofile hat gezeigt, dass bereits mit dem aktuellen Marktangebot an Elektro-PKW und den deutlich verbesserten Reichweiten rund 80 Prozent des Fahrbedarfs ohne Einschränkung rein elektrisch abgedeckt werden können. Um dieses ambitionierte Ziel umsetzen zu können, werden insgesamt 50 Ladepunkte an verschiedenen Standorten benötigt. Dieser Auftrag ist komplex, da Miet- und Eigentumsverhältnisse, örtliche und technische Realisierungsmöglichkeiten sowie die spezifischen Nutzerbedürfnisse berücksichtigt werden müssen. Neben dem Vergabe- und Beschaffungszentrum sind der Fachbereich Liegenschaften sowie die Städtische Immobilienwirtschaft maßgeblich an der Umsetzung beteiligt.

Mit der Integration von 80 Prozent E-Fahrzeugen in die kommunale Pkw-Flotte setzt die Stadt Dortmund Maßstäbe im Hinblick auf eine innovative und nachhaltige Entwicklung. In Bezug auf den Schadstoffausstoß von Verbrennerfahrzeugen wird durch die Umstellung auf die emissionsfreien Fahrzeuge in Dortmund ein wertvoller Beitrag zur lokalen Luftreinhaltung erreicht: Nach erfolgreicher Umsetzung dieses Projekts wird der jährliche lokale Ausstoß an CO2 um etwa 73,5 Prozent (rund 61 Tonnen) und an NOx um ca. 81,5 Prozent (rund 41,5 Kilogramm) reduziert.

Quelle: https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/alle_nachrichten/nachricht.jsp?nid=522364

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