Nach Verkehrsunfall auf der Autobahn: Unfallbeteiligter fällt durch aggressives Verhalten und offenbar gefälschten Führerschein auf

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Nach einem Verkehrsunfall auf der A 45 ist ein Unfallbeteiligter in der Nacht zu Samstag (7. April) durch aggressives Verhalten und einen offenbar gefälschten Führerschein aufgehalten. Zudem hatte er offenbar betrunken am Steuer gesessen.

Gegen 2.45 Uhr wurden Beamte zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden auf der A 45 in Fahrtrichtung Oberhausen gerufen. Im Autobahnkreuz Dortmund-Nordwest war ein 34-jähriger Bremer zuvor den ersten Zeugenangaben zufolge aus bislang ungeklärter Ursache auf den Lkw eines 30-Jährigen aus Herne aufgefahren.

Bei der anschließenden Unfallaufnahme fiel den Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 34-Jährigen auf. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab sodann auch einen Wert von mehr als 1,5 Promille. Damit nicht genug. Den Führerschein, den der Mann vorzeigte, erkannten die Polizisten auch noch als mutmaßliche Fälschung.

Zur weiteren Sachverhaltsklärung brachte ein Streifenwagen den Mann zur nächstgelegenen Autobahnpolizeiwache. Nicht nur auf dem Weg dorthin fiel er durch aggressives Verhalten den Beamten gegenüber auf, sondern er randalierte auch noch im Eingangsbereich der Wache, weil er offenbar wenig Lust hatte, diese zu betreten. Weiterhin beleidigte er die Polizisten während der Anzeigenaufnahme.

Die Wache konnte der 34-Jährige zwar nach Abschluss der Maßnahmen verlassen. Sein Führerschein jedoch wurde sichergestellt. Zudem erwarten ihn nun gleich Ermittlungen wegen mehrerer Delikte, unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, der Beleidigung, der Gefährdung des Straßenverkehrs und Urkundenfälschung.

Den bei dem Unfall entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 13.000 Euro.

Quelle: Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell

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