Sport- und Freizeitbetriebe werden umstrukturiert – Stadt richtet Grünflächenamt ein

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Symbolbild Dortmund (Rundblick Dortmund)
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Die Sport- und Freizeitbetriebe wurden unter Einbeziehung der Tochtergesellschaften Olympiastützpunkt Westfalen gGmbH (OSP) und Revierpark Wischlingen GmbH (RPW) auf Aufgaben und Schnittstellen untersucht. Zukünftig soll die sportliche Abteilung der OSP unter dem Dach des Landessportbundes vereint werden und die Aufgaben der OSP und RPW zusammengeführt und optimiert werden. 2020 wird sich ein neues Grünflächenamt mit der Erarbeitung eines „Masterplan Grün“ beschäftigen.

Der Verwaltungsvorstand befasste sich mit dem Sachstandsbericht zum Prüfauftrag zur organisatorischen Neuausrichtung der Aufgabenbereiche der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund, der Olympiastützpunkt Westfalen gGmbH (OSP) und der Revierpark Wischlingen GmbH (RPW) unter Einbeziehung der stadtbedeutsamen Parks sowie der Dortmunder Bäderlandschaft und der Einrichtung eines Grünflächenamtes.

Das Gremium hatte im Juli beschlossen, eine Organisationsuntersuchung unter Einbeziehung der Tochtergesellschaften OSP und RPW anzustoßen. Vor diesem Hintergrund wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet, in denen Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten städtischen Dienststellen, der Tochtergesellschaften sowie des Personalrates mitwirkten.

In allen Arbeitsgruppen wurden zunächst Bestandsanalysen erarbeitet, Aufgaben und Schnittstellen zu anderen Fachbereichen und städtischen Tochtergesellschaften definiert und analysiert sowie Optimierungsbedarfe und –potenziale aufgezeigt.

Im Zuge der Neuausrichtung der bundesweiten Olympiastützpunkte ist beabsichtigt, die sportfachlichen Aufgaben der drei NRW-Olympiastützpunkte zusammenzuführen und unter dem Dach des Landessportbundes NRW zu vereinen.

Sofern die zum 1. Januar 2019 geplante Abspaltung der sportfachlichen Abteilung umgesetzt wird, werden zukünftig unter dem Dach der OSP gGmbH nur noch Aufgaben zur Bewirtschaftung der Sportstätten (Eissportzentrum, Ruderleistungszentrum, Helmut-Körnig-Halle) wahrgenommen.

Die RPW GmbH betreibt als 50-prozentige Tochter der Stadt Dortmund das Freizeitbad, die Saunalandschaft, die Eishalle und bewirtschaftet einen zirka 39 Hektar großen Park.

Näher untersucht werden soll daher, wie die Aufgaben der städtischen Tochtergesellschaften OSP und RPW zukünftig enger zusammengeführt werden können. Hierzu stehen noch Gespräche mit den beteiligten Gesellschaften aus.

Zum 2. Januar 2020 richtet die Stadt Dortmund ein Grünflächenamt ein. Es wird aus den Aufgabenbereichen Stadtgrün (Planung und Bauausführung) und Technische Dienste (gewerblich gärtnerischer Bereich) gebildet. Diese Aufgaben sind zurzeit im Tiefbauamt angesiedelt. Thema des Grünflächenamtes wird ab dem Jahr 2020 auch die Erarbeitung des „Dortmunder Masterplan Grün“ sein.

Quelle: Stadt Dortmund

 

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