Selbstfahrende Binnenschiffe: Testfeld auf Dortmund-Ems-Kanal geplant

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Symbolbild Binnenschifffahrt (pixabay/Joergelman)
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Auf dem Dortmund-Ems-Kanal zwischen dem Hafen Dortmund und der Schleuse Waltrop soll ein Testfeld für selbstfahrende Binnenschiffe entstehen. Die Landesregierung unterstützt das Vorhaben der Industrie- und Handelskammern (IHK) im Ruhrgebiet 2019 mit 1,5 Millionen Euro.

„Die Binnenschifffahrt braucht neue Impulse. Der Anschluss an digitale Transportketten, andere Schiffsgrößen und neue Gütergruppen sollen sie zu einer leistungsfähigen und modernen Säule für die Wirtschaft im Ruhrgebiet machen“, sagte Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Dortmund.

Die autonome oder teilautonome Binnenschifffahrt biete Möglichkeiten, das Personal zu entlasten, Kosten zu senken und Unfälle zu vermeiden, zeigte eine kürzlich veröffentlichte Machbarkeitsstudie. Dabei gehe es unter anderem darum, dass Schiffe den Zustand der Wasserstraßen und Engstellen selbstständig erkennen und sich diesen Umständen anpassen.

Effizientere Nutzung der Transportwege

Hintergrund der Pläne ist, dass mehr Güterverkehr von der Straße auf die Kanäle verlagert werden soll. Die Wasserstraßen würden hier noch über Kapazitätsreserven verfügen, um zusätzlichen Verkehr aufzunehmen, so die IHK Niederrhein. Autonom fahrende Binnenschiffe seien eine Möglichkeit, um diesen Transportweg effizienter zu nutzen. Ziel sei es, in 15 Jahren diese Schiffe auf den Wasserstraßen zu sehen.

Quelle: Stadt Dortmund

 

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