Feuerwehr Dortmund nimmt am landesweiten Sirenenprobealarm am 7. März teil 

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Sirenenstandorte in Dortmund (Stand Februar 2019)Bild(Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Feuerwehr Dortmund 
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Die Warnung der Bevölkerung ist ein wichtiger Baustein im System einer effektiven Gefahrenabwehr. Zur technischen Überprüfung des Dortmunder Sirenennetzes nimmt die Feuerwehr daher am Donnerstag, 7. März, um 10:00 Uhr, mit aktuell drei Sirenen an einem landesweiten Probealarm teil.

Im Schadensfall ist eine rechtzeitige Information und Warnung der Bevölkerung als Grundlage für eine erfolgreiche Schadensbewältigung, zur Stärkung der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung und für die eigenverantwortliche Gefahrenvermeidung unerlässlich. Daher nimmt die Feuerwehr am Donnerstag, 7. März, um 10:00 Uhr, mit aktuell drei Sirenen an einem landesweiten Probealarm teil.

Tonfolge: Entwarnung, Warnung, Entwarnung

Der Probealarm beginnt am Donnerstagmorgen, 7. März, um 10:00 Uhr, mit dem einminütigen Dauerton „Entwarnung“. Dieser bedeutet im Regelfall, dass die Gefahr vorüber ist. Es folgt dann eine Minute lang der auf- und abschwellende Ton „Warnung“, der die Bürger „aufwecken“ soll und auffordert folgende Handlungen durchzuführen: Feste Gebäude aufsuchen, Fenster und Türen zu schließen, Radio/Fernseher einschalten (Informationen einholen), Ruhe zu bewahren.

Zum Abschluss ertönt erneut der einminütige Dauerton zur „Entwarnung“. Ausgelöst werden die Sirenen durch die Einsatzleitstelle der Feuerwehr, die ergänzend an diesem Tag auch eine Information über die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-APP) des Bundesamtes für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz herausgibt.

Des Weiteren wird zusätzlich über die sozialen Medien auf der Facebook– und Twitter-Seite der Feuerwehr Dortmund über den Probelalarm informiert. Die Feuerwehr bittet darum, die Notrufnummer 112 in dem benannten Zeitraum nur für die Meldungen von Notfällen und nicht für Nachfragen zum Sirenenprobealarm zu nutzen.

Historische Entwicklung der Sirenen in Dortmund

Sirenenanlagen waren bis zum Ende der 1980er Jahre ein wirksames Instrument des Zivilschutzes zur Warnung der Bevölkerung vor Gefahren. Der Aufbau und Betrieb der Sirenen lag dabei in der alleinigen Zuständigkeit des Bundes. Nach Beendigung des „Kalten Krieges“ wurde das in Dortmund vorhandene Warnsystem abgebaut, da dieses auf einer veralteten Telefontechnik basierte und keine akute Bedrohungslage mehr vorhanden war. Dadurch ist im Dortmunder Stadtgebiet aber auch die notwendige Weckfunktion entfallen, um die Einwohner auf eine drohende Gefahrenlage aufmerksam machen zu können. Dieser unmittelbare Weckeffekt kann nach derzeitiger Fachmeinung ausschließlich mit Sirenen erreicht werden. Die vorhandenen Möglichkeiten zur Weitergabe wichtiger Informationen über Radio- und Lautsprecherdurchsagen bleiben davon unberührt.

Aufbau eines neuen Sirenennetzes

Derzeit wird in Dortmund an der Errichtung eines modernen Sirenennetzes gearbeitet. Für die Abdeckung des gesamten Stadtgebiets sind vier Ausbaustufen vorgesehen, von denen der Rat der Stadt Dortmund bereits zwei beschlossen hat. Die erste Ausbaustufe umfasst 16 Standorte, die zweite Ausbaustufe 35. Aktuell sind drei Sirenen an den in der Anlage beschriebenen Standorten in Betrieb.

Quelle: Stadt Dortmund

 

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