Arbeiten an der Emscherallee gehen weiter – Stadtentwässerung konnte Baugrunduntersuchungen abschließen

0
13
V.l.n.r.: Ulrich Stein (städtische Bauüberwachung), Dr. Christian Falk (Technischer Leiter der Stadtentwässerung Dortmund) und Mario Niggemann (Kaufmännischer Leiter der Stadtentwässerung Dortmund) informierten am Mittwoch, 13. März, über den aktuellen Sachstand an der Emscherallee. Bild(Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki 
Facebooktwitterrss

Ein Tagesbruch an der Emscherallee sorgte im Oktober 2018 dafür, dass Teilbereiche der Straße langfristig gesperrt wurden. Es wurden Baugrunduntersuchungen durchgeführt, um die räumliche Ausdehnung des Tagesbruches eingrenzen zu können. Diese konnten nun abgeschlossen werden und bilden die Grundlage für die Umsetzung der Erneuerung der zerstörten Abwasseranlagen.

Aufgrund einer akuten Absenkung circa 50 Meter nördlich der Einmündung Lindberghstraße musste die Emscherallee in Dortmund-Huckarde für beide Fahrrichtungen einschließlich der Geh- und Radwege großräumig vollgesperrt werden. Derzeit werden die Planung und Umsetzung der Erneuerung der zerstörten Abwasseranlagen unter Hochdruck weiter fortgesetzt. Baugrunduntersuchungen konnten dazu abgeschlossen werden – diese bilden die Grundlage für die Umsetzung der Erneuerung der zerstörten Abwasseranlagen.

Bereits kurz nach Auftreten des Tagesbruchs erfolgten Maßnahmen der Gefahrenabwehr, die Sicherstellung einer provisorischen Überleitung des Abwassers um die Schadensstelle herum, die Verfüllung der Verbruchzonen und Hohlräume im Baugrund sowie eine Umfahrung der Baustelle für den Verkehr. Die Planung der Erneuerung ist abgeschlossen.

Die weiteren Schritte sind:

  • Verbesserung des Baugrundes mittels Rüttelstopfverfahren
  • Errichten einer Baugrube im Schutze einer sogenannten Bohrpfahlwand
  • Erneuerung zweier Schachtbauwerke
  • Daran anschließend ggf. Sanierung oder Erneuerung der angrenzenden Abwasserkanäle
  • Rückbau der Abwasserumleitung
  • Wiederherstellen der Verkehrsflächen, Freigabe für den Verkehr und Rückbau der provisorischen Umfahrung

Investition von sechs Millionen Euro

Die Schritte eins bis drei erfolgen bis Ende 2019. Der Zeitpunkt für die Beendigung der Maßnahme ist noch unbestimmt. Bislang sind Kosten in der Höhe von 0,8 Millionen Euro entstanden. Die Kosten bis zum Abschluss der Schritte eins bis drei betragen insgesamt circa sechs Millionen Euro.

Quelle: Stadt Dortmund

 

 

 

Facebooktwitterrss