Wichtiges Bindeglied: Schulsozialarbeit wird bis 2020/21 fortgesetzt

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Symbolbild (Pixabay, congerdesign)
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Der Verwaltungsvorstand hat sich in seiner Sitzung am 6. Februar mit dem Thema Schulsoziarbeit befasst und beschließt vorbehaltlich der Entscheidung der politischen Gremien die befristete Fortsetzung der Schulsozialarbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes bis zum 31.Juli 2021.

Der Bund hat den Kommunen im Kontext von „Bildung und Teilhabe“ für die Jahre 2011 bis 2013 jährlich rund 400 Mio. Euro für „zusätzliche Sozialarbeit“ zur Verfügung gestellt. Auf die Stadt Dortmund entfielen davon jeweils ca. fünf Millionen Euro.

81 soziale Fachkräfte wurden befristet bei Freien Trägern und der Stadt Dortmund eingestellt. In den Jahren 2011 bis heute wurden die Arbeitsverträge mehrfach verlängert, zuletzt bis zum 31. Juli 2018. Heute sind alle Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, die nun „Bildungs- und Teilhabeberater“ heißen, aus arbeitsrechtlichen Gründen bei den Freien Trägern beschäftigt.

Durch das im Oktober 2017 von der neuen Landesregierung in Aussicht gestellte Anschluss-Förderprogramm für die „Bildungs- und Teilhabeberater“ bis zum Jahr 2020 ist nun eine weitere befristete Fortsetzung der Beschäftigungsverhältnisse möglich.

Unerlässlich für Schulen

Da das Schuljahr jedoch am 31. Juli 2021 endet, schlägt die Vorlage den Gremien vor, die Verträge der Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter bis zum Endes des Schuljahres und nicht bis zum Ende des Kalenderjahres zu sichern. Das geschieht in der festen Erwartung, dass das Land NRW seiner Finanzierungsverpflichtung für diese Daueraufgabe am 1. Januar 2021 weiter nachkommen und die Finanzierung entfristen wird.

Die Schulsozialarbeit ist unerlässlich für die Schulen. Daher muss die Frage nach einer unbefristeten Finanzierung nun endgültig und abschließend durch das Land NRW oder den Bund geklärt werden“, betont Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

„Das Thema darf nicht länger auf dem Rücken der Kinder und Jugendlichen ausgetragen werden. Die Schulsozialarbeit muss endlich verlässlich gestaltbar sein“, ergänzt Schuldezernentin Daniela Schneckenburger.

Das Land stellt wie bisher für NRW rund 47 Mio. Euro zur Verfügung. Die Stadt Dortmund erhält davon zirka 2,6 Mio. Euro. Zur Sicherung der 81 Stellen muss die Stadt zudem einen Eigenanteil von 1,8 Mio. Euro finanzieren.

Schulsozialarbeit als Bindeglied

Die Schulen, Eltern, Schülerinnen und Schüler setzen sich seit Jahren vehement für eine dauerhafte Fortsetzung der Schulsozialarbeit ein und weisen auf die Bedeutung dieser Arbeit für das schulische System hin.

Durch den umfassenden Ausbau der Schulsozialarbeit sind an den Schulen multiprofessionelle Teams entstanden (Lehrkräfte, sozialpädagogische Fachkräfte und Netzwerkpartner), die gemeinsam Kinder und Jugendliche beraten und begleiten.

Die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter unterstützen die Familien bei der Beantragung aller Leistungsansprüche aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (zum Beispiel Lernförderung, Mittagessen, kulturelle Teilhabe, Mitgliedschaft in Sportvereinen). Sie wirken als wichtige Bindeglieder zwischen Elternhaus und Schule und schlagen eine Brücke zur gesamten Beratungslandschaft – insbesondere zur Jugendhilfe, so Anke Widow von der Stadt Dortmund in ihrer Pressemitteilung.

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