KITZ.do feiert 10-jähriges Bestehen  

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Tüfteln mit Technik: Im KItz.do lernen Schüler einen Computer auch von innen kennen. Bild: Kitzdo
Tüfteln mit Technik: Im KItz.do lernen Schüler einen Computer auch von innen kennen. Bild: Kitzdo
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Kinder und Jugendliche Forschen, Bauen und Experimentieren im Kinder- und Jugendtechnologiezentrum Dortmund, denn „Neugier‘ macht schlau!“ so das Motto des KITZ.do. Hier können junge Tüftler in die Welt der Wissenschaft und Technik eintauchen. In diesem Jahr feiert die von der Stadt Dortmund geförderte Einrichtung ihren 10. Geburtstag.

Stetig wachsendes Angebot

Das zehnjährige Bestehen des Kitz.do am Rheinlanddamm ist für das Zentrum nicht der einzige Grund zum Feiern. In zehn Jahren ist das Angebot stetig gewachsen – und damit auch die Teilnehmerzahlen. Die große Akzeptanz des KITZ.do in der Bildungslandschaft in Dortmund spiegelt sich vor allem auch in der hohe Teilnehmerzahl sowie der großen Menge an Kooperationspartner wieder. 10.000 Kinder und Jugendlichen nahmen 2017 Angebote des Kitz.do wahr. Teilnehmer können nicht nur vor Ort forschen und experimentieren: Das „Kitz.do-Mobil“ bringt Werkstätten in Schulen, zum Big Tipi, zum Biomedizinischen Zentrum Dortmund oder anderen Außenstationen.

Angebote für Schule und Freizeit

Kitas sowie Grund- und weiterführende Schulen auch über die Stadtgrenzen hinaus nutzen das tägliche Angebot des außerschulischen Lernlabors – entweder in den Stundenplan integriert oder als Angebot in der offenen Ganztagsschule. Neben diesen täglichen Angeboten gibt es noch eine Vielzahl an freien Angeboten und Veranstaltungen des Kitz.do – für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene.

Im KITZ.do kann ohne Hemmung getüftelt werden. Erfahrene Wissenschaftler begleiten die kleinen Forscher bei ihren Experimente in den professionell ausgestatteten Laboren und Werkstätten. Hier regiert der Forschergeist. Die Kinder Experimentieren im geschützten Raum, es darf also auch mal was explodieren oder ganz in die Hose gehen.

Martina Raddatz-Nowack (Leiterin Schulverwaltungsamt), Manfred Hagedorn (Fördergesellschaft für Schule und Innovation Dortmund), Dr. Ulrike Martin (Leiterin Kitz.do), Bernhard Nolte (Schulamtsdirektor), Sergej Riesenweber (Technikprogramm Kitz.do) und Uwe Ewe (stellv. Leiter Kitz.do) freuen sich über das umfangreiche Programm 2018. Bild: Roland Kentrup
Martina Raddatz-Nowack (Leiterin Schulverwaltungsamt), Manfred Hagedorn (Fördergesellschaft für Schule und Innovation Dortmund), Dr. Ulrike Martin (Leiterin Kitz.do), Bernhard Nolte (Schulamtsdirektor), Sergej Riesenweber (Technikprogramm Kitz.do) und Uwe Ewe (stellv. Leiter Kitz.do) freuen sich über das umfangreiche Programm 2018. Bild: Roland Kentrup

Bauen, Bohren, Mischen

Immer montags treffen sich zum Beispiel „die ForscherKITZ“, um an Forschungsprojekten aus verschiedenen MINT-Bereichen zu arbeiten. MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ab der 8. Klasse können Schüler zu jungen Forschern werden. Doch auch für die Kleineren gibt Möglichkeiten, sich auszuprobieren: Kinder zwischen fünf und zehn Jahren können in Begleitung ihrer Eltern beim Eltern-Kind-Workshop „Gewusst warum – Gewusst wie“ mitmachen. Dabei lernen sie zum Beispiel Spannendes über Strom oder Magnete.

Die Kitz.do-Akademie für Kinder ab dem 8 Lebensjahr. Hier lernen die Teilnehmer den Umgang mit Maschinen wie Stichsäge, Bohrmaschine oder Lötkolben und bearbeiten mit deren Hilfe Materialien wie Holz. Ebenfalls für Kinder ab 8 Jahren, die Reihe „Neugierig am Wochenende“. Hier können die Kleinen richtig lostüfteln und zum Beispiel Lego-Roboter bauen oder Kosmetik selbst herstellen.

Die freien Angebote regen den Forscherdrang an, und so räumten die „ForscherKITZ“ mit ihren Erfindungen schon einige Preise ab – zum Beispiel bei „Jugend forscht“ oder dem „Umweltpreis“.

Beteiligung an bundesweiten und regionalen Events

Neben dem Jahresprogramm beteiligt sich das Kitz.do mit eigenen Angeboten noch an diversen Veranstaltungen – am bundesweiten „Girls Day“ am 26. April, an dem stadtweiten Festival „Dortbunt“ am 5. Mai, an der Museumsnacht am 22. September sowie an der „WissensNachtRuhr“ und an „TalentTageRuhr“. Die Angebote finden sowohl im Kitz.do selbst als auch an anderen Veranstaltungsorten statt. Ganz besonders freut sich Kitz.do-Leiterin Dr. Ulrike Martin auf das Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft organisiert wird und erstmalig nach Dortmund kommt.

Das Kitz.do ist auch Schnittstelle zu Dortmunder Wirtschaftsunternehmen, Hochschulen, freien Bildungsträgern und Technologiezentren.

KITZ.do

KITZ.do Jahresprogramm 

Quelle: https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/alle_nachrichten/nachricht.jsp?nid=516658

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