Jahresergebnis 2017 der DEW21 liegt leicht über Planniveau

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Der Aufsichtsrat der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) hat in seiner Sitzung am Dienstag, 26. Juni, dem DEW21-Jahres- und Teilkonzernabschluss 2017 zugestimmt.

„Auf das Geschäftsjahr 2017 blicken wir zufrieden zurück“, resümiert Heike Heim, Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung. „Der DEW21-Teilkonzern hat sich in einem schwierigen Marktumfeld erneut erfolgreich behauptet und mit 58,7 Mio. Euro vor Steuern (Vorjahr: 64,5 Mio. Euro) ein Konzernjahresergebnis vorgelegt, das leicht über Plan liegt.“ Die Umsatzerlöse im Jahr 2017 betrugen 864,5 Mio. Euro (Vorjahr: 902,2 Mio. Euro).

„Auch die 100prozentige Tochter Dortmunder Netz GmbH hat sich als stabile Ertragssäule für DEW21 erwiesen“, fährt Heim fort. Das DEW21-Tochterunternehmen hat die von der Bundesnetzagentur regulatorisch zugestandene Rendite erwirtschaftet und mit 19,8 Mio. Euro wesentlich zum Beteiligungsergebnis von DEW21 beigetragen.

Ausblick

Bundesweit sieht sich die Stadtwerkelandschaft heute mit einer zunehmenden Zahl von branchenfremden Akteuren konfrontiert, die mit immer neuen Geschäftsmodellen auf ihre Märkte drängen. Auch DEW21 spürt die zunehmende Fluktuation im klassischen Energievertrieb. Zudem führt die Digitalisierung zu einer massiven Veränderung von Kundenbeziehungen und Kundeninformationsverhalten. Dabei rücken individuelle Lösungen, Mehrwert- und Bündelprodukte immer mehr in den Fokus. Kunden erwarten von ihren Versorgern individuelle Lösungen, neue Produkte und passgenaue Services.

„Um uns auf die Veränderungen einzustellen, haben wir bereits im Jahr 2017 eine strategische Neupositionierung auf den Weg gebracht“, so Heim. „Ziel ist, unser Unternehmen mit marktgerechten Wachstums- und Effizienzmaßnahmen zukunftsfähig zu positionieren und mit verändertem Leistungs- und Produktportfolio die Kundenschnittstellen auch gegen die branchenfremden Akteure zu verteidigen.“ Auch Kooperationsmöglichkeiten innerhalb der kommunalen Familie rücken dabei in den Fokus, um den Kunden vor Ort vieles aus einer Hand zu bieten – von der Energie über die Telekommunikation bis zur Mobilität.

Als kommunales Energieunternehmen wird DEW21 weiterhin eine Schlüsselfunktion für die Gestaltung der lokalen Energiewende einnehmen. DEW21-Großprojekt bis 2023 ist die urbane Wärmewende. Der damit verbundene Umbau des Dampfnetzes in der Dortmunder Innenstadt startet in diesem Sommer. „Indem wir die Einspeisung industrieller Abwärme unseres Partners Deutsche Gasrußwerke (DGW) auf 235 GWh pro Jahr ausbauen, werden wir in Dortmund zum Vorreiter nachhaltiger Wärmelösungen“, betont Heim. „Mit dem Umbau können zukünftig 45.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.“

Auch die Elektromobilität wird für die Energiewende eine entscheidende Rolle übernehmen. „DEW21 will mit Information, Beratung und den passenden Lösungen für Privatbereich, Industrie und Gewerbe zentraler Ansprechpartner werden“, so Heim. Dazu gehören auch innovative Ladelösungen. Im Juni 2018 ging die 1. Dortmunder Schnellladesäule von DEW21 an der B1 an den Start.

Quelle: Stadt Dortmund

 

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