Mehr Budget für „Fest der Chöre“

0
32
Beim "Fest der Chöre" 2018 waren rund 4.500 Sängerinnen und Sänger aus rund 150 Chören aus Dortmund und dem Umland beteiligt - Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Anja Kador
Facebookrss

50.000 Euro mehr Budget – Stadt sichert Musikfestival Klangvokal Unterstützung bis 2022 ein

Das Klangvokal Musikfestival soll ab 2019 mehr Geld zur Verfügung gekommen: Der Verwaltungsvorstand schlägt dem Rat der Stadt vor, das Festivalbudget stufenweise von heute 300.000 Euro auf 371.000 Euro im Jahr 2022 zu erhöhen. Im kommenden Jahr soll das Festival 350.000 Euro zur Verfügung bekommen. Entschieden wird darüber in der Sitzung am 13. Dezember.

Das Klangvokal Musikfestival hat sich seit seiner Gründung 2008 als wichtiger Bestandteil im Dortmunder Kulturleben etabliert. Die Besucherzahlen liegen konstant zwischen 65.000 und 75.000, das Festivalprogramm begeistert mit höchster Qualität und attraktiven, individuellen Ko- und Eigenproduktionen mit Künstlerinnen und Künstlern aus über 20 Ländern. Klangvokal genießt regional und überregional ein hohes Ansehen und zieht Gäste aus ganz Deutschland, teilweise auch aus dem Ausland an.

Nach und nach hat sich das Festival ein großes nationales und internationales Koproduktions- und Kooperationsnetzwerk geschaffen und bindet zugleich viele städtische Akteure in das Programm ein. So waren beim „Fest der Chöre“ 2018 rund 4.500 Sängerinnen und Sänger aus rund 150 Chören aus Dortmund und dem Umland beteiligt.

Klangvokal hat dazu beigetragen, Dortmund deutschlandweit als Zentrum der Vokalmusik zu etablieren. So hat das Festivalteam weitere großformatige Veranstaltungen angeworben und begleitet, etwa die chor.com, den Chorwettbewerb NRW, den Deutschen Gospelkirchentag, zahlreiche Weihnachtskonzerte und eine eigene Bühne bei DortBunt. Das gesamte Team hat seit Festivalgründung erfolgreich daran mitgewirkt, durch Sponsoren, Förderer und geschickte Verhandlungen und Planungen nicht nur künstlerisch, sondern auch finanziell effizient zu agieren und organisatorisch aufwändige, zugleich jedoch kostensparende Kooperationen bzw. Koproduktionen durchzuführen.

Dem entgegen steht der Preisanstieg in nahezu allen Bereichen, vor allem bei Honoraren, Reisekosten, Unterkunft, Mieten und Technik. Der Anstieg beträgt seit 2008 im Durchschnitt rund 1,4 Prozent pro Jahr. Dem Festival ist es nur mit äußerster Kraftanstrengung und hohem Einsatz des Teams gelungen, über viele Jahre hinweg mit dem gleichen Zuschuss auszukommen. Dies ist nur geglückt, weil viele Aufgaben, die in vergleichbaren Einrichtungen ausgelagert werden, mit viel Zeit und Engagement des Teams kostensparend in der Einrichtung durchgeführt wurden.

Klangvokal Dortmund

Quelle: Stadt Dortmund

 

Facebookrss