Höhenretterübung im Bergwerk Graf Wittekind

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Der verletzte Bergmann wird mit einem Schleifkorb transportiertBild(Bildlizenz/Fotograf/Grafiker):  (Alle Rechte vorbehalten) Feuerwehr Dortmund 
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Was machen Höhenretter in einem Bergwerk? Hier geht es doch tief hinab. Für die Höhenretter ist es egal, ob es auf- oder abwärts geht. Bei Unfällen im Tiefbau sind Sie genauso dabei wie bei Einsätzen auf Kirchtürmen. 

Ein Einsatz in einem Bergwerk stellt aber an Mann und Material noch erheblich härte Anforderungen. Es ist eng, dunkel, nass, rutschig und wirklich schmutzig. Daher üben die Höhenretter auch immer wieder einmal in dem Besucherbergwerk Graf Wittekind in Syburg. In diesem Bergwerk wird heute keine Kohle mehr abgebaut, aber es kann nach Absprache besichtigt werden.

Der Transport des Patieneten war eine Herrausforderung für die Höhenretter.Bild(Bildlizenz/Fotograf/Grafiker):  (Alle Rechte vorbehalten) Feuerwehr Dortmund

Ausgestattet mit Arschleder und Knieschonern gingen sechs Höhenretter in Begleitung von drei Bergmännern unter Tage. Es galt einen verunglückten Bergmann zu retten. Daher wurde gleich ein Schleifkorb und Seilmaterial mitgenommen. Der Weg zum angenommen Unfallort war, ohne Patient im Schleifkorb, noch gut erreichbar. Mit Patient war das aber deutlich anders. Immer wieder gab es Engstellen die gemeistert werden mussten. Aber auch das hat alles geklappt.

Vielen Dank an Heinz-Ludwig Bücking, Reinhard Pipper und Günter Schubert von dem Besucherbergwerk Graf Wittekind, die diese Übung begleitet haben.

Quelle: OK – Pressestelle Feuerwehr

 

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