Schwerer Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen 

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Die Unfallstelle mit den drei völlig zerstörten FahrzeugenBild(Bildlizenz/Fotograf/Grafiker):  (Alle Rechte vorbehalten) Feuerwehr Dortmund 
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Am Donnerstag nachmittag kam es gegen ca. 16.05 Uhr auf der Brackeler Straße stadtauswärts zu einem schweren Verkehrsunfall. Bei dem Unfall mit drei beteiligten PKW wurden drei Person verletzt, zwei davon schwer.

Da bei beiden eingeklemmten Personen Lebensgefahr bestand, erfolgte seitens der Feuerwehr eine sogenannte „Crash-Rettung“ (Schnellstmögliche Befreiung) aus den stark deformierten Fahrzeugen.

Durch das Unfallszenario und die große Anzahl an Einsatzkräften kam es rund um den Borsigplatz zu großen Verkehrsbehinderungen,die längere Zeit andauerten.

Nachdem alle drei Verletzten vor Ort erstversorgt worden waren, erfolgte ein Transport in spezialisierte Krankenhäuser zur weiteren Behandlung.

Ein ungeduldiger Verkehrsteilnehmer konnte die Aufhebung der Sperrung nicht abwarten.Bild(Bildlizenz/Fotograf/Grafiker):  (Alle Rechte vorbehalten) Feuerwehr Dortmund

Nachdem die Anfahrt zur Einsatzstelle für die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr durch die vorbildlich gebildete Rettungsgasse ganz problemlos möglich war, hatte ein Verkehrsteilnehmer leider nicht die nötige Geduld, die Aufhebung der Strassensperrung abzuwarten und wendete auf der zweispurigen Straße und fuhr durch die Rettungsgasse zurück. Leider ist immer noch nicht bei allen Autofahrern angekommen, wie man sich in so einer Situation zu verhalten hat.

Nach Beendigung aller Feuerwehrmaßnahmen wurde die Einsatzstelle zur Ermittlung der Unfallursache und der Höhe des Sachschadens an die Polizei übergeben.

An dem Einsatz waren ca. 45 Einsatzkräfte verschiedener Feuer- und Rettungswachen beteiligt.

Quelle: CR/AP – Pressestelle Feuerwehr

Zusatz:

Wie bereits gestern (8. August) berichtet, ereignete sich nachmittags ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der Brackeler Straße.

Eine Frau aus Bochum war als Falschfahrerin aus bislang ungeklärter Ursache gegen 16 Uhr auf dem linken Fahrstreifen der Brackeler Straße in Fahrtrichtung Asseln unterwegs. Es kam zum Zusammenstoß mit zwei Autos.

Die 69-jährige Bochumerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen, denen sie noch am Abend im Krankenhaus erlag.

Aufgrund des Unfalls staute sich der Verkehr auf der Brackeler Straße. Ein bislang noch unbekannter und ungeduldiger Audifahrer empfand den Rückstau und die damit verbundene Wartezeit offenbar als zu lange. Er wendete sein Auto – einen weißen Audi – und fuhr entgegen der Fahrtrichtung durch die Rettungsgasse, die die Verkehrsteilnehmer für die Rettungskräfte ansonsten vorbildlich gebildet hatten, zurück in Richtung Borsigplatz.

Ein Feuerwehrmann, der sich privat ebenfalls im Rückstau des Unfalls befand zögerte nicht. Er fotografierte den Audi und meldete den Vorfall der Polizei.

Diese hat die Ermittlungen zum Halter und Fahrer aufgenommen.

Verkehrsteilnehmer, die ohne Anweisung die Rettungsgasse nutzen, begehen laut Straßenverkehrsordnung eine Ordnungswidrigkeit. Das Wenden und entgegen der Fahrtrichtung Fahren kann mit einem Bußgeld von 200 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot bestraft werden. Mit einer nachgewiesenen Gefährdung erhöht sich das Bußgeld auf 240 Euro. Neben der Ordnungswidrigkeit kann auch eine Straftat nach Paragraf 315c des Strafgesetzbuchs vorliegen – die Gefährdung des Straßenverkehrs.

Vergleiche auch Pressemeldung lfd. Nr. 0897  https://www.presseportal.de/print/4344243-print.html

 

Quelle: Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell

 

 

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