„lokal willkommen“: Dortmunder Integrationsnetzwerk wird nun auch von der EU gefördert

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V.l.n.r.: Mario Sieker (Mitarbeiter im Stab Förderungsmittelmanagement Stadtkasse und Steueramt), Anja Pehlke (Leiterin des Stabes Förderungsmittelmanagement Stadtkasse und Steueramt), Birgit Zoerner (Sozialdezernentin), Ulrich Piechota (Koordinator und Projektleiter "lokal willkommen"), Ella Mönch (Mitarbeiterin "lokal willkommen"). Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Katharina Kavermann
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Das Dortmunder Integrationsnetzwerk „lokal willkommen“ wird nun auch von der Europäischen Union gefördert: Die Stadt Dortmund erhielt einen Zuwendungsbescheid über rund 1 Mio. Euro für die zwei letzten Ausbaustufen.

Das Projekt „lokal willkommen“ startete 2016 als Pilot in Brackel/Aplerbeck und war sofort erfolgreich. Zwei Jahre später folgten Standorte für Mengede/Huckarde und Hörde/Hombruch, Anfang des letzten Jahres eröffneten Eving/Scharnhorst sowie Lütgendortmund. Für dieses Jahr hat der Rat der Stadt Dortmund zwei neue Standorte für die Innenstadt beschlossen.

Die Mitarbeitenden von „lokal willkommen“ haben bis heute rund 12.000 Beratungs- und Hilfskontakte gezählt: Sie begleiten und unterstützen Menschen nach dem Auszug aus der Übergangseinrichtung für Flüchtlinge beim Start in einer eigenen Wohnung und in der neuen Umgebung.

Anerkennung für „lokal willkommen“

Das Konzept „lokal willkommen“ erfährt seit dem Start des Projekts überregionale Anerkennung. So wurde die Stadt Dortmund bereits im November 2017 von der Staatskanzlei NRW als „Europaaktive Kommune in Nordrhein-Westfalen“ für ihr „beispielhaftes Projekt zur Förderung der Integration von Flüchtlingen“ ausgezeichnet.

Darüber hinaus gehörte „lokal willkommen“ auf der Abschlusskonferenz im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat 2018 in Berlin zu den Preisträgern des Bundeswettbewerbs „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde in der Kategorie „Hervorragende strategische Aktivitäten“ verliehen. Das Innenministerium würdigt ausdrücklich den „tragfähigen konzeptionellen Ansatz, der sich sowohl in der Ausgangsanalyse und der Zieldefinition als auch in der Einbindung in die grundlegenden Integrationsziele der Stadt widerspiegelt“.

Zuwendungsbescheid über 1,051 Mio. Euro

Als „Krönung“ der erfolgreichen Arbeit übermittelte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge der Stadt Dortmund Ende 2019 für die letzten zwei Ausbaustufen einen Zuwendungsbescheid über 1,051 Mio. Euro durch die Europäische Union.

Zu der Freude über die nicht eingeplanten Haushaltsmittel, kommt die Anerkennung für das Zustandekommen des Förderbescheides: „Dieser Zuwendungsbescheid ist ein Beispiel dafür, wie erfolgreich Verwaltung ist, wenn ämterübergreifend gearbeitet wird“, sagt Sozialdezernentin Birgit Zoerner. „Ich bedanke mich bei den Mitarbeitenden des Fördermittelmanagements aus der Stadtkasse und den Mitarbeitenden von ‚lokal willkommen‘ aus dem Sozialamt für diese gelungene Kooperation.“

Quelle: Stadt Dortmund

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