Altes bewahren – Neues entwickeln: Derne soll attraktiver werden

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Symbolbild Zeche/Förderturm.
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Die Stadt Dortmund will den Ortsteil Derne als attraktiven Wohn-, Lebens- und Freizeitort stärken und weiterentwickeln. Dafür hat der Verwaltungsvorstand nun einem Handlungskonzept für Derne zugestimmt, berichtet Heike Thelen von der Stadt Dortmund.

Die denkmalgeschützte, ehemalige Zeche Gneisenau, soll Ausgangspunkt für insgesamt 16 Einzelprojekte im Stadtteil sein. So will man folgende Ziele erreichen:

    • Erhalt, Nutzung, wissenschaftliche Erforschung und öffentliche Zugänglichkeit des denkmalgeschützten Gebäudeensembles der ehemaligen Zeche Gneisenau in Kooperation mit dem Förderkreis Zechenkultur Gneisenau e.V.
    • Schaffen einer zentralen Platzfläche und eines Veranstaltungsortes für die Bewohner Dernes
    • Imagesteigerung und Stärkung des Stadtteils durch Modernisierungsmaßnahmen und Integration des ehemaligen Zechenstandortes in den Stadtteil
    • Schaffen von Wegeverbindungen zwischen dem ehemaligen Zechengelände und dem Wohnquartier Dernes
    • Verbessern des öffentlichen Raumes, des Wohnumfeldes und der Erschließung

Rund 30 Jahre nach der Schließung der Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne hat sich das äußere Erscheinungsbild des Stadtteils grundlegend verändert. Auf den Flächen des Zechengeländes, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich waren, sind vor der Kulisse der verbliebenen denkmalgeschützten Industriebauten neben einem modernen Gewerbepark auch ein Landschaftsbauwerk, ein Stadtteilpark sowie ein Einkaufs- und Dienstleistungszentrum entstanden.

Das Amt für Wohnen und Stadterneuerung hat aufbauend auf der Quartiersanalyse Derne das Integrierte Handlungskonzept Derne erarbeitet, das als strategisches Steuerungselement die Potenziale des Stadtteils bündelt und zusammenführt. Das Konzept wurde in enger Abstimmung mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur und „nordwärts“ entwickelt. Es umfasst ein Finanzvolumen von etwa 14 Millionen Euro, das bis zum Jahr 2026 in den Stadtteil fließen soll.

In einem ersten Schritt hat die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur einen Antrag zum Städtebauförderprogramm 2018 des Landes Nordrhein-Westfalen für die denkmalgerechte Sanierung des Fördergerüstes Schacht IV gestellt. Weitere Projektantragsstellungen durch die Stiftung und die Stadt sind für 2019 und die Folgejahre vorgesehen.

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