Stadtquatier nördlicher Bahnhofsbereich – Jetzt wird gebaut!

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Städtebauliches Konzept Umfeld Hauptbahnhof Nord
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Vom 18. Januar bis zum 2. Februar können sich Interessierte die Preisträger anschauen.

Wo? Im Foyer des Studieninstituts Ruhr am Königswall 25-27. Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 08:00 bis 16:00 Uhr, freitags von 08:00 bis 18:00 Uhr und samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr geöffnet. Fragen beantworten gerne die Ansprechpartner vor Ort. Diese findet man dann montags bis donnerstags von 14:00 bis 16:00 Uhr, freitags von 15:00 bis 18:00 Uhr und samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr.

Daneben wird am 26. Januar ein offener Bürgerdialog stattfinden. Hier können sich alle Interessierten mit Vertretern des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes sowie den drei Erstplatzierten und dem Büro pp a/s Pech Partner Architekten stadtplaner GmbH austauschen. Das Büro betreut den Wettbewerb. Auch eine Feedback-Box steht bereit.

Wer sich die Ergebnisse lieber von zu Hause aus anschauen möchte, kann dies seit dem gestrigen Donnerstag unter www.wettbewerb-hbf.dortmund.de tun. Auch hier besteht die Option, Anregungen und Meinungen über ein Feedack-Modul zu äußern.

Zukunftsprojekt der Stadt – Neugestaltung des nördlichen Bahnhofsumfeldes

Dieses Projekt wird die Stadtstruktur im Bereich City maßgeblich prägen. Im engen Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme stehen auch der Umbau des Hauptbahnhofes, die Neugestaltung der Straßenbahnhaltestelle und die Verlegung des Busbahnhofes. Im Fokus steht vor allem der Übergang zur Nordstadt.

Das Preisgericht hat bewusst auf eine abschließende Bewertung verzichtet, damit die Bandbreite der verschiedenen Lösungsansätze entsprechend diskutiert werden kann. Die drei Preisträger haben jetzt die Aufgabe, ihre Beiträge zu vertiefen und entsprechend zu konkretisieren.

Kurzvorstellung der Preisträger

Büro bK Kleinekort: Freitreppe und Blockstruktur

Über eine Freitreppe im Zuge der Erweiterung des Blücherparks soll die Möglichkeit gegeben werden, per Stadtbalkon einen Blick über die Gleise auf das Dortmunder U zu erhalten. Ebenso wurde hier eine Neuordnung des Nordplatzes vorgeschlagen, jedoch immer mit Blick auf die bereits vorhandene Blockstruktur der Nordstadt.

Büro Raumwerk: Grünvernetzung und Entree als Landmarke

Eine u-förmige grüne Spange entlang der Bahntrasse inkl. spektakulärem Rampenbauwerk am nördlichen Bahnhofsvorplatz soll an die vorhandene Grünstruktur des Blücherparks anschließen. Die Nordseite des Bahnhofs würde durch die vorgeschlagene Bebauung ein Entree erhaltenen. Oberirdisch eine parkähnliche Struktur mit darunter liegendem Verbindungsbauwerk, welches die Personenunterführung der Deutschen Bahn und den Tunnel der Stadtbahn entsprechend verknüpft. Das Thema Grünvernetzung ist hier Leitmotiv.

Büro Trojan & Trojan: Viertel mit eigenständigem Charakter

Eine nachhaltige Attraktivitäts- und Qualitätssteigerung durch ein neues Quartier innerhalb des gewachsenen Stadtgefüges. Mit Blick auf die besondere Lage verbindet die Bauidee die Nutzung von Bahn, Stadtbahn, ZOB und Parkhaus plus Gewerbe und Gastronomie. Der Gedanke der Stadtkrone soll über eine Torsituation über die Gleise hinweg in die Nordstadt transportiert werden. Das Tor bilden zwei Hochhäuser, nördlich und südlich der Bahntrasse im Bereich am Burgtor.

Und wie geht es jetzt weiter?

Die Preisträger wurden aufgefordert mit Blick auf die Kriterien Wirtschaftlichkeit, technische Machbarkeit und Entwicklung in Bauphasen, ihre Projekte entsprechend zu vertiefen. Mitte 2018 wird die Jury die Konkretisierungen erneut bewerten. Danach wird die Stadt Dortmund entscheiden, welcher der drei Erstplatzierten letztendlich beauftragt wird.

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