STURMTIEF FRIEDERIKE – Wälder weiter nur auf Wegen betreten: Städtischer Forstbetrieb zieht Zwischenbilanz zu Sturmschäden

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Symbolbild Wald (pixabay/HoliHo)
Symbolbild Wald (pixabay/HoliHo)
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Sechs Wochen nach dem Sturmtief Friederike am 18. Januar 2018 rät der städtische Forstbetrieb, Wälder weiterhin nur auf Wegen zu betreten.

Abseits der Wege stehen weiterhin Bäume schräg, und lose oder angebrochene Äste befinden sich in den Baumkronen. Besonders wenn der Wind weht, können diese Bäume umstürzen oder Äste herunterfallen. Die städtische Forstverwaltung rät daher weiterhin davon ab, Wälder abseits der Wege zu betreten.

Waldwege sind wieder begehbar

Die Kontrolle und Sicherung der Waldbestände an öffentlichen Straßen und Siedlungsrändern ist abgeschlossen. Waldwege sind geräumt und wieder begehbar.

Mitarbeiter der Forstverwaltung haben Gefahrenbäume an den Wegen gefällt. Die Waldwege zu räumen, war vorrangig notwendig, um einen Schadensüberblick zu bekommen und um Arbeits- und Rettungskräften den Zugang in den Wald zu ermöglichen.

Parallel zur Wegesicherung wurde bereits begonnen, das Sturmholz aufzuarbeiten. Sowohl städtische Forstwirte als auch externe Dienstleister arbeiten die geworfenen und gebrochenen Stämme auf. Dabei kommt neben zwei Fortspezialschleppern auch eine mit einem Kran ausgestattete Holzfällmaschine, ein sogenannter Harvester, zum Einsatz. In den ersten Wochen nach dem Sturm wurde zusätzlich ein Bagger zum Räumen der Wege eingesetzt. Der Einsatz von Maschinen ist besonders für die Sicherheit der Waldarbeiter beim Aufarbeiten von ineinander verkeilten und hängenden Bäumen und Baumteilen notwendig.

Holzfällarbeiten zurückgestellt

In fast allen Waldgebieten sind Bäume einzeln oder in Gruppen vom Sturm geworfen oder gebrochen worden. Einzeln wurden überwiegend starke Buchen, Eichen, Roteichen und Eschen geworfen. In Gruppen wurden überwiegend Nadelbäume geworfen und gebrochen (Fichte, Kiefer, Douglasie, Lärche). Nach ersten Schätzungen ist die Schadholzmenge deutlich geringer als der geplante Jahreseinschlag in Höhe von circa 10.470 Kubikmetern Holz. Der mittelfristige Betriebsplan wird infolge des Sturms nicht wesentlich berührt.

Die Sturmschäden sind jedoch kleinräumig über den ganzen Stadtwald verteilt. Das erschwert und verzögert die Aufarbeitung. Die städtische Forstverwaltung hat daher die geplanten Holzfällmaßnahmen zurückgestellt. Vorrangig wird das Sturmholz aufgearbeitet.

Quelle: https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/alle_nachrichten/nachricht.jsp?nid=519332

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