Impuls für Eving

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Evinger Markt - Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Ulrich Dettmann
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Visionen für neue Gestaltung des alten Markts in der Stadtteilbibliothek ausgestellt

Neue Perspektiven für den alten Markt in Eving: Der heutige Parkplatz soll wieder zu einem belebten Ort werden, an dem sich die Generationen begegnen. Eingebunden in das Projekt „nordwärts“ wurde ein städtebaulicher, verkehrsanlagen- und landschaftsplanerischer Wettbewerb ausgelobt. Alle sieben Wettbewerbsbeiträge werden nun vom 15. bis 31. Januar in der Stadtteilbibliothek Eving ausgestellt.

Anfang Juli hatte der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen auf Empfehlung der Bezirksvertretung Eving den städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb für den früheren Marktplatz in Eving beschlossen. Der Wettbewerb wurde von der Koordinierungsstelle „nordwärts“ ausgelobt. Vorangegangen war ein Partizipationsprozess: Anfang Juni sammelten Bürgerinnen und Bürger beim Stadtteilfest „Wir in Eving“ sowie bei zwei Spaziergängen durch den Stadtteil Ideen und tauschten sich über die Ziele der Umgestaltung aus.

Das Preisgericht unter Leitung von Prof. Franz Pesch aus Dortmund hat unter den sieben eingereichten Arbeiten drei Preisträger gekürt und der Stadt Dortmund empfohlen, den Entwurf des ersten Preisträgers mit Verwaltung und Politik weiter zu entwickeln und umzusetzen.

Konzept soll Begegnung und urbanes Leben ermöglichen

Der frühere Marktplatz liegt an der Kreuzung Bayerische Straße/Deutsche Straße und Waldecker Straße, direkt neben einem Spielplatz mit wertvollem Baumbestand. Die Aufgabe lautete, ein Konzept zu entwickeln, das Begegnung und urbanes Leben ermöglicht.

Am besten gelungen ist dies in den Augen der Jury der [ f ] landschaftsarchitektur gmbh (Gunter Ulrichs-Fischer) aus Solingen in Arbeitsgemeinschaft mit dem Ingenieurbüro EVTI GmbH (Ralf Uhlitzsch) in Leipzig. Der mit einem Preisgeld von 11.000 Euro prämierte Entwurf bindet den Spielplatz und die bestehenden Bäume ein und schafft dadurch einen harmonischen Gesamtraum. Der Entwurf spricht in den Augen der Jury alle Altersgruppen an und bietet Begegnungsräume für unterschiedliche Zielgruppen. Zudem setzt er die städtebaulich gelungene Siedlung „Zur Sonnenseite“ ins Bild. Vorgeschlagen wird in diesem Entwurf auch der Bau eines Cafés, das als „Quartiershalle“ weitere Begegnungen ermöglicht.

Auch die anderen prämierten Arbeiten beschäftigen sich in hoher Qualität mit der Entwicklung des Stadtraums – mit ganz unterschiedlichen Ansätzen. Der zweite Preisträger ist das Büro stern landschaften aus Köln in Arbeitsgemeinschaft mit URBANOPHIL-KOELN aus Köln (Jan Philipp Skoda) und mit dem Büro ISAPLAN Leverkusen (Peter Sienko). Sie schlagen eine raumbildende Bebauung vor, die nach Jury-Meinung großes Potential für einen positiven Impuls für Eving aufweist.

Mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde das Büro wbp Landschaftsarchitekten (Rebekka Junge, Christine Wolf) aus Bochum in Arbeitsgemeinschaft mit dem BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Aachen. Sie sehen von einer Überbauung ab und haben den Platzraum mit großem Respekt vor den bestehenden Qualitäten gestaltet.

Quelle: Stadt Dortmund

 

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