Neue Anlauf- und Beratungsstelle für Jugendliche öffnet in Hörde

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Das Rampe II-Team Lena Terstegge, Ljuba Ljachowa (vorne), Johann Zenses und Jugendamtsleiterin Dr. Annette Frenzke-KulbachBild(Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Katrin Pinetzki 
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„Rampe II“ intensiviert die Jugendarbeit

Mit „Rampe II“ geht die Jugendarbeit in Hörde in die nächste Phase: Am Freitag, 28. Juni, wurde die neue Anlauf- und Beratungsstelle für Jugendliche an der Semerteichstraße 184 eröffnet. Im November 2018 ging das Projekt „Rampe“ mit drei Mitarbeitenden an den Start. Nun kommen weitere hinzu. 

Mit „Rampe II“ geht die Jugendarbeit in Hörde in die nächste Phase: Am Freitag, 28. Juni, wurde die Anlauf- und Beratungsstelle für Jugendliche an der Semerteichstraße 184 eröffnet.

Stadt fördert Projekt mit 570.500 Euro

Bereits seit November 2018 intensivieren drei Mitarbeitende die aufsuchende Jugendarbeit rund um den Hörder Bahnhof . Dafür kooperiert das Jugendamt mit dem DJK Sportverband / Diözesanverband Paderborn und die AWO Dortmund. Nun erweitert das auf drei Jahre angelegte Projekt sein Angebot für die jungen Menschen vor Ort mit einer Anlaufstelle. Die Stadt Dortmund fördert das Projekt mit insgesamt 570.500 Euro.

Untergebracht ist die Anlauf- und Beratungsstelle in einem ehemaligen Ladenlokal mit großen Fenstern. Der modern gestaltete Raum lädt mit seinem Sitz- und Lounge-Bereich dazu ein, sich bei einem Heißgetränk im Winter oder einem kühlen Drink im Sommer auszuruhen und auszutauschen. Für vertrauliche Gespräche und Beratungen können sich die drei pädagogischen Fachkräfte mit den Jugendlichen in den Büroraum zurückziehen.

Die neue Anlauf- und Beratungsstelle in HördeBild(Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Katrin Pinetzki

Rampe-Team unterwegs für aufsuchende Jugendarbeit

Jeweils vor den Öffnungszeiten finden in der Anlaufstelle Beratungsgespräche jeglicher Art statt (12:00 bis 14:30 Uhr). Samstags ist das Rampe-Team unterwegs und sucht die Jugendlichen an ihren Treffpunkten auf: Sie gehen auf Jugendliche zu, die sie an Straßen, Plätzen und Grünflächen antreffen, und bewegen sich mit ihnen im Quartier. Gemeinsame Aktivitäten erleichtern es, Vertrauen aufzubauen. Jugendliche, die mit Aggressivität und Ausgrenzung konfrontiert werden, können durch die Beziehungsarbeit und gemeinsame Aktivitäten lernen, dass man Auseinandersetzungen auch fair bewältigen kann.

Erste Erfolge

Seit dem Start des Projektes im November konnten bereits Jugendliche in Praktika und sogar in Ausbildung vermittelt werden. „Mit der Eröffnung dieser – mit sehr viel Liebe und Herzblut eingerichteten – Anlauf- und Beratungsstelle ist für junge Menschen ein weiterer Ort der Begegnung in Dortmund Hörde geschaffen worden. Ich freue mich, dass das Team Rampe nun noch besser vertrauensvolle Beziehungen zu den jungen Menschen aufbauen kann“, sagte Dr. Annette Frenzke-Kulbach, Leiterin des Dortmunder Jugendamtes, zur Eröffnung.

Anlauf- und Beratungsstelle Hörde

Adresse: Semerteichstraße 184

Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 15:00 bis 18:00 Uhr

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner (Rampe-Team): Johann Zenses (Leiter, DKK), Lena Terstegge (Stadt Dortmund) und Ljuba Ljachowa (AWO Dortmund).

Quelle: Stadt Dortmund

 

 

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